Nordbayrischer Kurier 23. Dezember 1996

Neue ESVB-Blöcke brachten kein Glück

ESVB-Eishockeyteam unterlag in Oberstdorf knapp mit 5:6

 

Trotz einer 5:6 Niederlage (0:3,3:3,0:2) beim EC Oberstdorf hat der ESV Bayreuth die Meisterschaft der Bayernliga Gruppe West errungen.

 

Trainer Horak hat das für die Bayreuther letztlich bedeutungslose Spiel zu einer kompletten Umstellung seiner Blöcke genutzt. Die neuen Blöcke Bärnreuther, Ponitz, Herberholz (1. Reihe), Weingran, Schneider, Fof (2. Reihe) und Schwindl, McKinley, Cameron (3. Reihe)bewährten sich jedoch nicht, so daß Trainer Horak nach einem 0:3 Rückstand zu Beginn des zweiten Drittels wieder die bewährten Formationen brachte. Vor allem dank des aus einer durchschnittlichen Mannschaft herausragenden H. Bärnreuther kamen die Bayreuther nun besser ins Spiel, ohne letztlich den Sieg der kampfstarken Gastgeber verhindern zu können. Den Oberstdorfern war deutlich anzumerken, daß sie unbedingt noch einen Punkt benötigten, um in die attraktive Meisterschaftsrunde einzuziehen. Dies machte sich auch in einer teilweise übertriebenen Härte bemerkbar, die zu zwei Nasenverletzungen von Ponitz und Weingran führte.

Tore: 1:0 (3.), 2:0 (7.), 3:0 (10.), 3:1 (22.) Bärnreuther, 4:1 (26.), 4:2 (30.) Schwindl, 5:2 (32.), 5:3 (38.) McKinley, 6:3 (39.), 6:4 (45.) Bärnreuther, 6:5 (54.) McKinley (Penalty)

Strafminuten: Oberstdorf 6, Bayreuth 14



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth