Negative Powerplayquote verhinderte noch besseres Ergebnis für die Tigers


EHC Bayreuth – Höchstadter EC 1:3 (1-1;0-1;0-1)

Zuschauer: 240
Strafen: BT: 14 Min
H: 32 Min
Powerplay: 0/12
H: 0/5
BT: Bädermann, Döhler (ab 31) – Graf, Kiesl,, Wagner (4), Hausner (2), Mayer, Zimmer – Zeilmann,
Walther, Czajarek, Diener, S.Schmidt, Carbone (2), Runge, Gorges (4), Mienack (2),
Hausauer

Torfolge: 1-0 (1) S.Schmidt; 1-1 (12) 3-5 Hlozek (T.Schmidhuber); 1-2 (22) 4-5 M.Schmidt
(T.Schmidhuber); 1-3 (59) Stoyan (Kukacka, Hlozek)
Bereits mit der ersten Torchance gingen die Tigers durch Stephan Schmidt in Führung. Danach erspielten sich die Oberfranken ein leichtes Übergewicht, doch gelang es ihnen nicht, trotz einiger guter Chancen, den starken Torwart Sellerer ein weiteres mal zu überwinden. Bei einem 5-3 Überzahlspiel leistete man sich einen kapitalen Fehler, den Hlozek mit seinem Break souverän ausnutze. Daraufhin riss der Faden bei den Wagnerstädtern fast völlig und der sichere Goalie Bädermann rückte immer mehr in den Blickpunkt des Geschehens. Er hielt sein Team aber mit guten Szenen im Spiel. Das mit Graf und Zimmermann zwei routinierte Verteidiger fehlten, trug vielleicht auch dazu bei.

Im Mittelabschnitt hatten die Gäste dann den besseren Start und Moritz Schmidt brachte seine Farben wiederum in Unterzahl in Führung. Das körperlich robuste Spiel der Panzerechsen schmeckte den Festspielstädtern sichtbar weniger gut. Man tat sich öfters ziemlich schwer, trotz des großen Bemühens, richtig ins Spiel zu finden. Bei den sich dennoch immer wieder bietenden Torchancen fand man dann auch keinen Weg am guten Sellerer vorbei. Auch der ab der Spielmitte eingesetzte Döhler im Tigerstor hatte des öfteren Gelegenheit sich bei guten Chancen der Alligators auszuzeichnen.

Im Schlussdrittel hatten die Oberfranken dann nochmals zahlreiche Überzahlmöglichkeiten, doch gelang es ihnen zu selten dabei wirklich gefährlich zu werden. So kam es dann schließlich so, wie es oft in solchen Situationen vorkommt. Mit einem 2-1 Break erzielte Stoyan kurz vor Spielende die endgültige Entscheidung für die Gäste.

Unter dem Strich war es wieder eine gute Standortbestimmung für den EHC gegen einen höherklassigen Gegner. Das robuste und aggressive Körperspiel der Höchstadter war vielleicht der Knackpunkt für die Tigers. Trotzdem konnte man den Bayernliga Play-off-Kandidaten jederzeit fordern. Besonders gut präsentierten sich dabei die beiden Torhüter Bädermann und Döhler für das Heimteam. Auch ohne den nicht mehr für den EHC spielenden Hohenberger, und die fehlenden Zimmermann (Grippe), Samek (fehlt noch eine gute Woche) und Graf (fehlt auch noch etwa eine Woche) zeigten die Wagnerstädter wiederum eine gute Partie, in der nur das mangelhafte Überzahlspiel (kein eigener Treffer, aber 2 Gegentore) größere Unterschiede zum Gegner deutlich machte.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth