Tigers bleiben weiterhin auf der Erfolgsspur


EV Weiden 1b – EHC Bayreuth 3:9 (0-4;0-2;3-3)

Zuschauer: 122
Strafen: W: 26 Min
BT: 12 Min
Powerplay:
W: 1/4
BT: 5/9

BT: Döhler, Bädermann (ab 30.) – Kiesl (2), Zimmermann (2), Wagner, Rothemund, Hausner (2),
Mayer, Zimmer – Walther (2), Samek, Diener, Bärnreuther, Schmidt (2), Carbone, Runge, Gorges, Hausauer (2)

W: Raß, Partsch – Baldauf (4), Domke, Kastner (2), Stetter (6), Schmid, Ganz (2), Busch – Robl (4),
Farnbauer (4), Tratz (4), Galitzdörfer, Bieneck, Herrmann, Bauriedl, Gmeiner, Butler,
Hofmann

Torfolge: 0-1 (3) 5-4 Zimmermann (Samek); 0-2 (5) Samek; 0-3 (9) Carbone; 0-4 (18) 5-4 Samek (Zimmermann); 0-5 (30) Gorges (Wagner, Zimmermann); 0-6 (39) 5-4 Carbone (Samek, Gorges); 0-7 (42) 4-5 Hausauer; 0-8 (48) 5-4 Carbone
(Zimmer, Samek); 0-9 (49) 5-4 Rothemund (Diener); 1-9 (50) 5-4 Gmeiner (Bauriedl, Bienek); 2-9 (53) 4-5 Farnbauer (Stetter); 3-9 (55) Kastner (Butler)

Die Young Devils waren diesmal weder quantitativ noch qualitativ mit der Rumpftruppe vergleichbar, die zum Saisonauftakt im Tigerkäfig mit 17-0 böse unter die Räder gekommen war. Der völlig normale Kader des EVW machte dann auch gleich einen viel besseren Gesamteindruck als beim Hinspiel. Trotzdem übernahmen die Wagnerstädter vom Eröffnungsbully weg die Initiative. Mit dem ersten Powerplay gingen die Oberfranken durch Zimmermanns Distanzschuss auch gleich in Führung. Sameks Scheibenklau und seine starke Einzelaktion danach, brachten dann schnell das 0-2 und Sicherheit in die Reihen der Tigers. Bis zur ersten Pause erhöhten Carbone und erneut Samek mit schönen Treffern schon zur Vorentscheidung zu Gunsten der Gelb-schwarzen.

Im zweiten Durchgang gab es nur wenige Höhepunkte. Die Angriffsversuche der Oberpfälzer wurden fast immer schon von der Bayreuther Defensive abgefangen, bevor sie in die wirklich gefährlichen Zonen vordringen konnten. Der EHC verbuchte zwar deutliche Vorteile im Schussverhältnis, aber erfolgreich waren nur die Aktionen von Gorges und Carbone. Alles andere ging vorbei, oder parierte der Goalie der Weidener. Zur Spielmitte löste Bädermann Döhler im Tigergehäuse ab und löste die Aufgaben genauso souverän, wie sein Vorgänger.

Bis zur 49.Spielminute zogen die Bayreuther ihr Spiel konsequent durch. Aus einer sicheren Abwehr heraus erhöhten sie durch Hausauer, Carbone und Rothemunds ersten Saisontreffer bis auf 0-9. Danach schlichen sich dann einige Unkonzentriertheiten ein, die das Heimteam sofort zu 3 eigenen Treffern nutzte. Goalie Bädermann war dabei chancenlos, vielmehr wurde er von seinen Vorderleuten etwas im Stich gelassen.

Ohne größere Probleme kamen die Oberfranken zu 2 weiteren Auswärtspunkten. 49 Minuten lang bot man eine sehr souveräne Vorstellung, in der man zumindest bis ins Drittel des EVW fast alles richtig machte. Dort angekommen kam man dann aber nur selten in wirklich gute Positionen. Auch deswegen konnte der Torhüter der Devils desöfteren abwehren. Für die Highlights sorgte diesmal die neuformierte Reihe mit Gorges und den sehr auffälligen Samek und Carbone. Am Ende leistete man sich dann leider wieder Nachlässigkeiten die den Eindruck doch etwas trübten. Man spielte zwar wieder etwas flüssiger als zuletzt, für die nächsten schwereren Aufgaben reicht das aber noch nicht, um zu bestehen. Im Sturm müsste vor allem wieder mehr Effektivität Einzug halten. Nötig ist auch wieder mehr Einsatz- und Laufbereitschaft einiger Akteure. Neben der Rückkehr zum einfachen und sicheren Spiel braucht es auch deutlich mehr Tempo um in den noch ausstehenden Spitzenspielen bestehen zu können.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth