Bayreuth Tigers gewinnen den Bayernkrugpokal


EHC Bayreuth - EA Schongau 4:2 (2:0|0:2|2:0)

Bereits in den ersten beiden Spielminuten starteten die Bayreuther Gelb-Schwarzen zwei gezielte Angriffe auf das Tor der Mammuts. Danach schien es eher so, als würden sich beide Gegner gegenseitig „abtasten“, ohne dass irgendjemand gewillt war, seine Stärken zu offenbaren. Dann zeigte sich jedoch immer mehr, dass einfach kein Schwung in das Spiel kommen wollte, auch wenn die Gäste aus Schongau ihrerseits Initiative bewiesen und zum Angriff übergingen. Eine nette Anekdote war , dass zwischenzeitlich die Scheibe herrenlos auf dem Eis lag und keiner der Kontrahenten sich dafür zuständig fühlte, diese wieder ins Spiel zu bringen. Das erste Tor der Heimmannschaft durch Carbone in der 14. Spielminute schien dann doch der zündende Funke zu sein, der gefehlt hatte, um endlich mal Dynamik ins Spiel zu bringen. Mit einem weiteren versenkten Puck in der 20. Spielminute durch Sergej Hausauer nach Vorlage von Michael Meixner endete das erste Drittel mit einem Stand von 2:0 für den EHC.

Beim Funken im ersten Drittel war es dann wohl auch geblieben. Beide Mannschaften wirkten lustlos und überboten sich in der Anzahl der Fehlpässe; von der fehlenden Dynamik mal ganz zu schweigen. Der EA Schongau schaffte es dennoch, in der 25. und der 33. Spielminute verdiente Tore zu schießen und somit den Ausgleich zum 2:2 zu schaffen. Ab der 37. Spielminute war es den Wagnerstädtern bis fast zum Ende des 2. Drittels nicht mehr gelungen, den Puck aus der eigenen Spielfeldhälfte zu bekommen. Dass es in diesem Drittel zu keinem weiteren Tor der Mammuts kam, ist wohl unter anderem dem vorbildlichen Einsatz des Bayreuther Keepers zu verdanken, der auch das Spielgeschehen hinter seinem Tor nicht aus den Augen ließ und sein Verhalten sofort dem Spielverlauf anpasste.

Die beschriebene, fehlende Dynamik des Spiels ist für das letzte Drittel eigentlich nicht mehr erwähnenswert, da sie einfach ein herausstechendes Merkmal für diesen Spieltag war und dazugehörte wie eine besondere Gewohnheit, die man einfach nicht ablegen kann. Denn auch nach dem 3:2 durch Stephan Schmidt in der 48. Spielminute kam es vor dem Tor der Mammuts immer wieder zu Fehlpässen der Tigers, obwohl die Schongauer ausschließlich passiv agierten. Ein schöner Abschluss war dennoch der in der 60. Spielminute erfolgte Alleingang von Matthias Brahmer, der dann nach einem Schuss ins leerstehende Tor der Gäste den Endstand von 4:2 herbeiführte.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth