Tigers spielten 60 Minuten Katz und Maus mit den Raven


EHC Bayreuth – EC Amberg 2000 16:0 (5-0;3-0;8-0)

468 Zuschauer
Strafen:
BT: 10 Min
A: 12 Min
Powerplay:
BT 3/4
A 0/2

EHC Bayreuth: Bädermann, Sievers (ab 41) – Meixner (2), Zimmermann, C.Maier, S.Mayer, Fritsche,
Zimmer (2) – Müller, Geigenmüller (2), Brahmer, S.Schmidt, Steffens, Zeilmann (2), Gorges,
Jilemnicky (2), Hausauer

Amberg: Materak, Mackert – Reuster (4), Kohl, Reichenberger (4), Warch – Rosa (2), Wrobel, Pohl,
Günzl, Krieger, Rossner (2), Spitzl

Tore: 1-0 (3) Zeilmann (Gorges); 2-0 (4) Steffens (Jilemnicky, Müller); 3-0 (8) Brahmer (Zeilmann, Gorges); 4-0 (11) Zeilmann (Brahmer, Gorges); 5-0 (19) 5-4 Zimmer (Zimmermann,
Geigenmüller); 6-0 (30) 5-4 Gorges (Jilemnicky, Maier); 7-0 (35) 4-5 Hausauer (Schmidt); 8-0 (39) Hausauer (Schmidt, Geigenmüller); 9-0 (45) 5-4 Zeilmann (Schmidt, Zimmermann);
10-0 (48) Hausauer (Mayer); 11-0 (50) Gorges (Zeilmann, Brahmer); 12-0 (50) Hausauer (Steffens, Jilemnicky); 13-0 (52) Schmidt (Geigenmüller, Zimmermann); 14-0 (54) Brahmer (Zimmer); 15-0 (57) Hausauer; 16-0 (59) Zeilmann (Gorges, Schmidt)

Der Saisonauftakt kann für den EHC Bayreuth als gelungen bezeichnet werden. Die Hausherren spielten vom Eröffnungsbully weg vor guter Kulisse mit der nötigen Einstellung und Konsequenz und waren ihrem Kontrahenten so über die gesamte Spielzeit deutlich überlegen. Es entwickelte sich im wahrsten Sinne des Wortes Einbahnstraßenhockey auf das von Oldie Materak gut gehütete Tor der Raben, der auch mit Abstand bester Spieler seiner Mannschaft war. Die Gäste waren nur mit 11 Feldspielern angetreten und suchten ihr Heil fast ausschließlich darin das Ergebnis halbwegs erträglich zu gestalten. Erfreulicherweise blieben sie dabei sehr fair und verzichteten auf jegliche Härten und Provokationen, wie man sie schon öfters bei unterlegenen Teams beobachten konnte. Eigene Angriffsaktionen der Oberpfälzer blieben Mangelware und die wenigen Versuche wurden eine sichere Beute der Tigersdefensive und der beiden eingesetzten Bayreuther Goalies.
Die Tigers agierten im Angriff sehr druckvoll und beschworen so zahlreiche turbulente Situationen vor dem Tor herauf, die bei weitem nicht immer erfolgreich beendet wurden. Neben der vielbeinigen Abwehr der Vilsstädter stand auch mehrmals das Torgestänge im Weg. Besonders erfolgreich waren dabei die beiden Center Zeilmann (4 Tore) und Hausauer (5), die mit ihren Reihenkollegen die diesmal etwas zurückhaltende, weil teilweise angeschlagene erste Reihe gut vertraten.
Die Begegnung blieb über die ganze Spielzeit kurzweilig, weil die Oberfranken auch bei hoher Führung das Heft nie aus der Hand gaben und immer um eine weitere Ergebnisverbesserung bemüht waren. Daraus resultierte dann ein auch in dieser Höhe völlig verdienter Sieg, bei dem sich fast alle Feldspieler des EHC in die Scorerliste eintragen konnten. Die leicht veränderten Formationen wirkten eingespielter als zuletzt, auch wenn nach wie vor noch nicht alles klappt. Am kommenden Freitag beim Pokalrückspiel in Pfaffenhofen kann man noch etwas „feintuning“ vornehmen, bevor es dann am Sonntag bei einem der großen Aufstiegsfavoriten, dem EV Weiden die erste große Nagelprobe für den EHC Bayreuth geben wird.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth