Kantersieg für den EHC Bayreuth


EHC Bayreuth – EHC Stiftland Mitterteich 20:1 (2-0;9-1;9-0)

308 Zuschauer
Strafen:
BT: 6 Min
M: 26 Min
Powerplay:
BT 6/11
M 1/1

EHC Bayreuth: Sievers, O.Schmidt – Meixner, Zimmermann, C.Maier, Wagner, S.Mayer, Fritsche,
Zimmer (4) – Müller, Geigenmüller, Brahmer (2), S.Schmidt, Carbone, Steffens, Jilemnicky,
Hausauer, Seibel, Behmer

Mitterteich: Hagn, Helwig – Gerber (4), Radant (4), Kießling, Bäumler, Heidinger, Rupprecht (2),
Klein – Richter (4), Broschik (2), Heinritz (4), Grünitz (2), Zeus (4)

Tore: 1-0 (9) Müller (Jilemnicky, Steffens); 2-0 (15) 5-3 Müller (Jilemnicky, Steffens); 3-0 (22) S.Schmidt (Brahmer); 4-0 (24) Hausauer (Geigenmüller); 4-1 (29) 5-4 Richter; 5-1 (30) Zimmer (Seibel); 6-1 (33) 5-4 Brahmer (S.Schmidt, Zimmermann); 7-1 (35) 4-4 Geigenmüller (Hausauer, Seibel); 8-1 (38) Hausauer (Geigenmüller, C.Maier); 9-1 (38) Jilemnicky (Müller, Steffens); 10-1 (39) Jilemnicky (Steffens, Müller); 11-1 (40) 5-4 S.Schmidt (Fritsche, Zimmermann); 12-1 (45) S.Schmidt (Carbone, Meixner); 13-1 (47) 5-4 Meixner (S.Schmidt); 14-1 (47) C.Maier (Geigenmüller, Hausauer); 15-1 (49) 5-3 Steffens (Müller, Jilemnicky); 16-1 (51) 5-4 Müller (Steffens, Jilemnicky); 17-1 (54) S.Mayer; 18-1 (55) Brahmer (S.Schmidt, Carbone); 19-1 (56) Geigenmüller (Zimmer, Seibel); 20-1 (56) Geigenmüller

Die Geschichte dieses ungleichen Duells ist eigentlich schnell erzählt. Auf der einen Seite das ambitionierte Heimteam mit großem Kader und schnellem, druckvollem Angriffsspiel und auf der anderen Seite der um Schadensbegrenzung bemühte, dünn besetzte „Underdog“ fast ohne eigenes Offensivspiel und nur auf Torverhinderung aus. Das es nach dem 1.Drittel nur 2-0 stand hatten die diesmal ziemlich fairen Gäste fast ausschließlich ihrem Torhüter Tobias Hagn zu verdanken. Richtig warm geschossen, mit einer Mischung aus unüberwindlicher Gummiwand und der vielarmigen antiken Göttin stemmte er sich fast im Alleingang gegen die Angriffswellen der Tigers. Ohne manchmal zu wissen wie, parierte er so eine Großchance nach der anderen. Nur Florian Müller fand in den ersten 20 Minuten zweimal den Weg an ihm vorbei ins Netz.

Im Mittelabschnitt konnte er dann diese Abwehrquote nicht mehr aufrechterhalten und die Tore fielen wie reife Früchte quer durch alle Formationen für die Gelb-schwarzen. Den Ehrentreffer erzielten die Gäste schon nach 29 Minuten zum 4-1 Zwischenstand, als Richter per Bauerntrick den sicheren Sievers in Überzahl einmal überwinden konnte.

Im Schlussdrittel versuchte sich dann Ersatztorwart Helwig bei den Dragons und musste feststellen, das die Oberfranken trotz des klaren Vorsprungs und Kraftschonung für das Auswärtsspiel am Sonntag immer weiter bemüht waren das Ergebnis auszubauen. So waren weitere, teilweise sehr schön heraus gespielte Tore, die logische Folge gegen einen sich mehr und mehr ergebenden Kontrahenten. So komisch es auch klingen mag, es waren sogar noch deutlich mehr als die 20 Einschüsse möglich, so überlegen waren die Wagnerstädter. Die Treffer wurden dabei durch alle möglichen Arten, die das Eishockey so bietet erzielt. Stramme Distanzschüsse waren genauso enthalten, wie klasse Kombinationen, Bauerntrick, halbe Eigentore oder Nachschüsse. Obwohl im Powerplay noch längst nicht alles klappte fielen auch dabei 6 Tore für den EHC. Unter dem Strich darf man diese Begegnung aber als nicht mehr als eine willkommene Trainingseinheit unter Wettkampfbedingungen ansehen. Am Sonntag gilt es dann von der ersten Sekunde an hellwach zu sein, um den dann viel stärkeren Gegner Paroli bieten zu können.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth