Enges Frankenderby im Tigerkäfig


EHC Bayreuth - ESC Hassfurt 3:2 (1-2; 1-0; 1-0)

932 Zuschauer
Strafminuten:
BT: 42 Min
H: 48 Min

Bayreuth: Sievers, Bädermann – Meixner (2), Zimmermann, Maier, Wagner, Rothemund, Hausner, Mayern (2), Zimmer (16) – Müller (2), Ferstl (2), Geigenmüller, Brahmer, Seibl, S.Schmidt (2), Carbone, Steffens, Runge, Zeilmann (2), Jilemnicky (12), Hausauer (2)

Hassfurt: Hildenbrand Martin, Sprenger – Kulczynski (4), Schorr, Ankenbrand, Hildenbrand Marco (14), Berndaner - Nold, Waldvogel (12), Herrmann (14), Geuder (2), Rambacher, Kinereisch, Popek, Pouska, Bates, Priem, Rappl, Kaufmann (2)

Tore: 0:1 (6) 5-4 Nold (Pouska, Hildenbrand Marco); 1-1 (9) 5-4 C.Maier (Hausauer, Sievers); 1:2 (17) Geuder (Popek); 2-2 (32) 6-4 Müller (S.Mayer, Meixner); 3-2 (52) Ferstl (Müller, Steffens)

Von Beginn an übernahmen die Hawks die Kontrolle über den Verlauf und das Tempo des Spiels. Bei einzelnen Kontern verpassten die Gelb-Schwarzen durch Fehlpässe ihre durchaus vorhandenen Möglichkeiten. Unbeirrt setzten die Gäste ihre Offensive fort und sorgten so in der 6. Minute für das 0:1 im Powerplay durch Nachwuchsstürmer Nold. In der Folgezeit wurden die Wagnerstädter weiter in die Defensive gedrängt, was sie dennoch nicht davon abhielt, in der 9. Minute mit dem 1:1 durch Christopher Maier den Ausgleich zu schaffen. Assistiert wurde dieser durch Sergej Hausauer bei 5 gegen 4. Auch nach diesem Erfolg hakte es im Zusammenspiel der Oberfranken, was in der 17. Spielminute zu einem weiteren Tor für die Haßfurter durch Geuder führte. Bis zum Ende des ersten Drittels sollte sich sowohl am Spielverlauf als auch am Ergebnis nichts mehr ändern.

Der 2. Abschnitt begann, wie das erste aufgehört hatte. Den Attacken auf das Tor der Gäste fehlte meistens die letzte Genauigkeit und so blieben die wenigen Torchancen der Tigers bis zur 31. Minute ungenutzt. Die Bemühungen wurden dann aber durch Müllers Ausgleichstreffer in Überzahl bei zusätzlich angezeigter weiterer Strafe belohnt. Zwischenzeitlich vermehrten sich die Fouls durch die Hawks. Besonders hart traf es in der 35. Minute Tomas Jilemnicky, der gerade nach überstandener längerer Verletzungspause oft der Leidtragende war. In diesem Drittel änderte sich am Resultat nichts mehr; auch wenn die Gäste aus Unterfranken durchaus noch ihre Möglichkeiten hatten.

Zu Beginn des letzten Drittels konnten die Hassfurt Hawks wieder nicht ihre Torchancen nutzen. Dennoch sorgten sie auch weiterhin für ein temporeiches Spiel, das allerdings von beiden Seiten mit einigem an Härte durchsetzt wurde. Die zahlreichen Powerplays konnten von den Hawks nicht in Tore umgemünzt werden. Und die Tigers zeigten trotz Unterzahl immer wieder schöne Alleingänge, welche leider ohne Erfolg blieben. Erst in der 52. Spielminute konnten die Wagnerstädter noch einmal den Puck im gegnerischen Tor versenken. Danach hatten die Tigers noch die große Chance zu erhöhen, doch der Penalty konnte nicht verwertet werden und so musste man noch etwas zittern, bis der 3-2 Sieg am Ende fest stand.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth