Tigers verlieren am Ende zu deutlich in Peißenberg

TSV Peißenberg – EHC Bayreuth    6:2 (0-0;3-2;3-0)

Schon beim gleich verteilten Spielbeginn merkte man beiden Teams den gegenseitigen Respekt an. Schließlich spielte eine der besten Heimmannschaften der Hauptrunde gegen das stärkste Auswärtsteam. Man legte deswegen teilweise mehr Augenmerk darauf dem Gegner keine Räume und Möglichkeiten zu geben, als selbst die Initiative mit Offensivaktionen zu ergreifen. Das die Eishackler nach den Freitagsresultaten mehr unter Druck standen als ihre Gäste, war da noch eher zweitrangig. Durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Oppenberger und Zimmer rückten die Junioren Rothemund und Seibel in die Stammformation der sonst unveränderten Reihen der Festspielstädter im Vergleich zum erfolgreichen Auftakt. Mit fortlaufender Spielzeit erspielten sich die Tigers dann leichte Vorteile. Bayreuth hatte zwar mehr Schüsse und auch Chancen, konnte aber den aufmerksamen Felix Barth im TSV-Gehäuse noch nicht überwinden. Auf der anderen Seite kamen auch die Oberbayern zu einzelnen Chancen, die aber genauso ungenutzt blieben.


Nach Wiederbeginn hatten die Tigers wieder anfangs mehr vom Spiel ohne daraus zählbares Kapital ziehen zu können. Den ersten Eintrag auf dem Scoreboard gelang aber Dornbach für den TSV nach einem schweren Fehler der Gelb-schwarzen in der eigenen Zone, vollstreckte er sicher im Slot nach direktem Anspiel von hinter dem Tor. Mit dem schnellen Ausgleich durch ein unwiderstehliches Geigenmüllersolo über die halbe Spielfläche fand man aber darauf sofort eine Antwort. Mit dem lehrbuchhaften Konter über Müller stellte Stoyan dann sogar auf 1-2 für die Wagnerstädter, die in dieser Phase gut im Spiel waren. Mit einem klassisch ausgespielten Powerplay durch schnelle Passstafetten über Florian Barth und Pospisil gelang dann Thomas Maier das 2-2 und leider traf Defender Dornbach vor der zweiten Pause noch einmal aus der Entfernung zum 3-2. Aus Bädermanns Fanghand kullerte die Scheibe dabei unglücklich über die Linie.

Im Schlussabschnitt versuchten es die Oberfranken noch einmal, doch mit dem erfolgreichen schnellen Gegenzug und Schlagschuss durch Pfleger gelang den Einheimischen eine Vorentscheidung. Auch danach steckten die Tigers noch nicht auf, doch was sie auch versuchten, TSV-Goalie Barth zeigte sich auf dem Posten und ließ sie nicht mehr ins Spiel zurück. Man rückte deswegen auch immer weiter auf um die Eishackler unter Druck zu setzen, die diese offene Spielweise aber zu zwei weiteren Kontertore durch den auffälligen Thomas Maier und Weckerle zum etwas zu hoch ausgefallenem Endergebnis nutzten. Heimtrainer Sternkopf sprach auch in der Pressekonferenz davon, dass das Spiel nicht so klar war wie es das Resultat suggeriert, er aber stolz auf seine Mannschaft als verdientem Sieger ist. Tigerscoach Pleger sah das 4-2 als Knackpunkt und trauerte etwas den vergebenen Chancen aus der ersten Hälfte des Spiels nach. Danach hat man leider „ziemlich die Ordnung verloren was die Eishackler clever mit ihren Kontern nutzten und man musste die Niederlage gegen einen diesmal besseren Kontrahenten quittieren“, führte er weiter aus.

Durch das andere Ergebnis sind alle 4 Teams dieser Gruppe nun wieder ganz eng beieinander und alle haben noch die Chance auf ein Weiterkommen in die Play-offs. Für Spannung ist also in den nächsten Spielen mehr als gesorgt.


575 Zuschauer
Strafen: P: 10 Min  BT: 12 Min
Powerplay: P 1/5 BT 0/4


Peißenberg: F.Barth, Resch – Saal, M.Barth, Dornbach, Guggemoos, Fichtl, Kastner, Tob.Maier – Weindl, M.Pfleger, F.Barth, Wasl, Mödl, Tom.Maier, Weckerle, Varianov, Pospisil


Bayreuth: Bädermann, Sievers – Meixner, Zimmermann, C.Maier, Rothemund, Potac, S.Mayer – Müller, Seibel, Geigenmüller, Mikesz, Brahmer, Bartosch, Schmidt, Stoyan, Zeilmann


Tore: 1-0 (30) Dornbach (Varianov, M.Pleger); 1-1 (32) Geigenmüller (Schmidt, S.Mayer); 1-2 (35) Stoyan (Müller, Geigenmüller); 2-2 (38) 5-4 Tom.Maier (Pospisil, Fl.Barth); 3-2 (39) Dornbach; 4-2 (42) 4-4 M.Pfleger (Guggemoos); 5-2 (51) Thomas Maier (Tobias Maier, Pospisil); 6-2  (57) Weckerle



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth