Nahezu perfektes Startwochenende des EHC Bayreuth

 

EHC Bayreuth – EC Pfaffenhofen                           8:1       (2-0;2-1;4-0)

Auch zum Heimauftakt übernahmen die Wagnerstädter sofort die Initiative und drängten auf die Führung. Bei ersten Chancen hatte der starke Banzer im ECP-Gehäuse noch die bessere Antwort bis Hlozek und Bartosch im Powerplay nach herrlicher Kombination Juhasz zum Direktschuss perfekt frei gespielt hatten. Sogar in Unterzahl behielten die Oberfranken danach die Kontrolle und hatte ihre Möglichkeiten bevor die nächsten Dezimierungen schließlich doch etwas den Spielfluss hemmten. Offensivverteidiger Potac war es dann kurz vor der Pause vergönnt per Nachschuss doch noch auf 2-0 zu stellen.

Zum Mittelabschnitt kamen die Gäste trotz ihres ziemlich kurzen Kaders etwas besser aus der Kabine und mit einem Break gelang Moosmeier sogar der Anschlusstreffer. Davon mussten die Tigers sich erst etwas erholen, bis Thielsch mit einem lange verzögerten erfolgreichen Abschluss mit dem 3-1 die etwas spürbare Nervosität der Hausherren verscheuchte. Leider erlitt EHC-Stürmer Fendt bei einem Zweikampf eine übel aussehende Verletzung und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Da der Schiedsrichter diese Situation erst sehr spät deutlich anzeigte reklamierte Kasten mehrmals und kassierte dafür zweimal 10-Minuten, was ebenso wie für den Auslöser eine Spieldauerstrafe zur Folge hatte. Die 5-minütige Überzahl nutzte Bartosch nach schönem Anspiel durch den sehr auffälligen Juhasz von hinter dem Tor noch vor der Pause zum 4-1.

Im Schlussdrittel machte man dann sofort genau da weiter. Juhasz erhöhte mit einem Nachschuss in Überzahl, nachdem Hlozek zuvor den Pfosten anvisiert hatte. Keine 2 Minuten später fälschte Geigenmüller einen Okonek-Schuss ab und nur weitere 23 Sekunden später traf der zentral angespielte Hlozek in Torjägermanier auch noch zum 7-1. Das erneut sehr spielfreudige Team vom roten Main hatte danach noch einige „Zungenschnalzer“ für seine Fans parat, doch nur „the man of the match“ Juhasz traf noch einmal. Mit Tempo und Finesse sorgte er mit seinen sehr gut harmonierenden Sturmpartner Hlozek und Bartosch für den hoch verdienten Endstand.

Entsprechend zufrieden waren alle die es mit den Tigers halten nach diesem Startwochenende (6 Punkte, 18-1 Tore) und auch Gästetrainer Feilmeier gab in der Pressekonferenz unumwunden zu, dass es für seine junge Truppe nach relativ gutem Start „hinten raus“ einfach nicht reichte gegen das homogene Spitzenteam, dass erneut mit 4 Sturmreihen durchspielte, aus Bayreuth.

712 Zuschauer                        Strafen: BT: 42 Min    P: 41 Min        Powerplays: BT: 2/8    P: 0/4

 

Bayreuth: Bädermann, M.Müller  – Okonek (2), Kasten (34), Hermann, Potac, S.Mayer (2), Franz (2)  – F.Müller, Hlozek, Geigenmüller, Masel, Fendt (2), Thielsch, Bartosch, Pleger, Juhasz, Zeilmann, Schadt, Seibel

 

Pfaffenhofen: Banzer, Hanisch – Oexler (2), Hofbauer, Hübl, Schuster (2), Geisberger (4), Landstorfer (2) – Seibert (25), Löwenberger (4), F.Berger (2), T.Berger, Vokaty, Babic, Weicht, Moosmeier, Knowles

 

Tore: 1-0 (6) Juhasz (Hlozek, Bartosch); 2-0 (20) Potac; 2-1 (23) Moosmeier (Weicht); 3-1 (30) Thielsch (Juhasz Hlozek); 4-1 (40) 5-4 Bartosch (Juhasz); 5-1 (42) 5-4 Juhasz (Hlozek, Potac); 6-1 (43) Geigenmüller (Thielsch, Okonek); 7-1 (44) Hlozek (Potac, Juhasz); 8-1 (53) Juhasz (Bartosch, Potac)



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth