Tigers erarbeiten sich drei Punkte

EHC Bayreuth – EHC Klostersee 4:1 (0-0;1-0;3-1)

 

1228 Zuschauer Strafen: BT: 14 Min K: 41 Min Powerplays: BT: 1/6 K: 0/4

 

Bayreuth: Bädermann, Sievers – Wolsch, Sevo, Hermann (2), Kasten (2), Potac, Mayer (2) – Marsall (4), Müller (2), Geigenmüller, Altmann, Kolozvary, Thielsch, Bartosch (2), Kuhn, Juhasz, Dam, Theoret

 

Klostersee: Steinhauer, Morczienitz – N.Quinlan (2), C.Hummer (25), S.Senger, Kaller (2), Unverzagt, D.Quinlan, N.Senger – Kablau (2), Merz, Hördt (2), Dahl, Knispel, Glombitza, Acker (4), P.Quinlan (2), Scharpf (2), T.Hummer

 

Tore: 1:0 (31) Mayer (Potac, Hermann);1:1 (43) Hördt (Hummer, Kablau); 2:1 (44) Geigenmüller (Kolozvary); 3:1 (52) 5-4 Juhasz (Thielsch); 4:1 (56) 4-5 Geigenmüller (Potac)


Vor dem am Sonntag anstehenden Derby bei den Selber Wölfen gelang den Mannen um Kapitän Potac die Generalprobe, auf eigenem Eis, gegen den EHC Klostersee. Die Grafinger, aus der letzten Saison durch neun... Aufeinandertreffen, bestens bekannt, waren der erwartet „unangenehme“ Gegner. Laufstark, kämpferisch und extrem defensiv eingestellt. Spielerische Glanzpunkte waren in der Folge Mangelware. Mit Kampf und Einsatzwillen gelang es dem EHC Bayreuth dennoch, den Abwehrriegel der Grafing mehrfach zu durchbrechen.
Im ersten Abschnitt, der optisch – wenn auch ohne Großchancen – an den EHC Bayreuth ging, sollte dies noch nicht gelingen.
Nach der Drittelpause tauchte dann auch der EHC Klostersee immer öfter in der Bayreuther Zone auf und das nicht ungefährlich. Als Rückkehrer Sebastian Mayer, der sein erstes Pflichtspiel der Saison bestreiten konnte, in der 31. Spielminute einen Schlenzer aufs Tor brachte, sah der Grafinger Schlussmann Steinhauer, der die eigentlich harmlose Scheibe passieren ließ, ziemlich unglücklich aus. Ein kurz darauf folgende Unterzahl über drei Minuten, fast eine Minute dabei drei gegen fünf, überstanden die Tigers, die im bisherigen Saisonverlauf ein beinahe perfektes Penaltykilling zeigen, unbeschadet.
Im Schlussabschnitt waren es die Grafinger, die das erste Highlight setzten. Im Slot freistehend zum Schuss kommend, hatte Hördt in der 43. Spielminute keinerlei Probleme, die Scheibe im Tor unterzubringen. Doch keine Minute später war es Andreas Geigenmüller, der die evtl. aufkommende Euphorie der Grafinger sofort wieder einbremste und mit einem platzieren Handgelenksschuss zum 2:1 traf. Christian Hummer war wohl so frustriert, dass er in der Folge Michal Bartosch mit einem Kniecheck, der richtigerweise mit 5 Minuten + Spieldauer geahndet wurde, außer Gefecht setzte. Bartosch fuhr nach längerer Behandlung noch einen Wechsel, musste das Spiel dann aber abbrechen. In Überzahl konnte Juhasz in der 52. Minute auf Zuspiel von Dennis Thielsch den Grafinger Torsteher überwinden, stellte damit auf 3:1 für seine Farben. Kurz darauf, der EHC Bayreuth war mit einem Mann weniger auf dem Eis, konnte Geigenmüller einen Pass der Gäste abfangen, ging in bekannter Manier, unaufhaltsam los und stellte mit einem „Shorthander“ den Endstand des Abends her.

 

-av-



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH