Tigers machen in Erding beste Werbung fürs kleine Derby gegen Weiden

TSV Erding – EHC Bayreuth 4:9 (1-2;2-4;1-3)

 

464 Zuschauer Strafen: E: 12 Min BT: 14 Min Powerplays: E: 3/7 BT: 1/6

 

Erding: Albrecht, Ewert (ab 33.) – Kreß, Rische, Schwarz, Bernhardt (2), Lorenz, Mühlbauer (2) – Zimmermann (2), Schembri (2), Trox (2), Pfeiffer, Fischer, Mulvey, Engel (2), Michl, Deubler

 

Bayreuth: Sievers, Bädermann – Wolsch, Sevo, Hermann, Kasten (2), Potac (2), Mayer – Marsall, Müller (2), Geigenmüller, Pietsch (4), Kolozvary, Thielsch (4), Bartosch, Dam, Theoret

 

Tore: 0:1 (2) Geigenmüller (Bartosch, Pietsch); 1:1 (7) 5-4 Zimmermann (Michl, Bernhardt); 1:2 (17) Geigenmüller (Kolozvary, Potac); 2:2 (21) Schembri (Mich l, Schwarz); 3:2 (23) 5-4 Schembri (Schwarz, Trox); 3:3 (23) Theoret (Dam); 3:4 (24) Thielsch (Müller, Marsall); 3:5 (30) Pietsch (Theoret, Dam); 3:6 (33) Geigenmüller (Kolozvary, Bartosch); 4:6 (41) 5-4 Michl (Schwarz, Schembri); 4:7 (44) Kolozvary (Potac, Mayer); 4:8 (57) 5-4 Kasten (Bartosch, Kolozvary); 4:9 (59) Geigenmüller (Potac, Kolozvary)

 

Ein offensives Feuerwerk brannten die Wagnerstädter über weite Strecken bei den Oberbayern ab, wobei die kleinen Defensivschwächen dann nicht weiter ins Gewicht fielen. Schon vom Bully weg gingen die Oberfranken in den Angriff und Geigenmüller brachte seine Farben folgerichtig nach Kombination mit Bartosch früh in Front. Mit dem Powerplayausgleich schaffte Zimmermann kurzzeitig dann ein etwas ausgeglicheneres Spiel, doch zog der EHC dann das Tempo wieder an und Geigenmüller nahm mit seinem berüchtigten Handgelenkschuss noch mal genau Maß zur verdienten Pausenführung. Bei 3 Topchancen wäre sogar noch mehr drin gewesen doch Albrecht parierte da zweimal stark und Thielsch traf nur den Pfosten

Zu Wiederbeginn verloren die Tigers aber etwas die Ordnung, was die Hausherren zum Ausgleich und eigener Führung per Fernschuss im Powerplay nutzten. Zum Glück hatte Theoret nur Sekunden später eine Antwort darauf, indem er von rechts vors Tor zog und trocken vollendete, um die Partie wieder in die richtigen Bahnen zu lenken. Als Thielsch wieder nur 25 Spielsekunden später bei einem 2 gegen 1 Konter den Schlittschuh eines TSV-Verteidigers zum 3-4 als Bande mißbrauchte, war der Bann endgültig gebrochen und Pietsch mit einem klasse Solo aus der Ecke heraus und Torjäger Geigenmüller schraubten das Resultat völlig verdient auf 3-6 nach oben. Gladiatorscoach Samanski nahm da schon seine Auszeit und tauschte den Goalie um seine hier viel zu offen agierende Mannschaft wieder zu beruhigen und weil Sevo nochmals Alu anvisierte passierte dann auch erstmal nichts mehr Zählbares.

Michls 4-6 (wieder in Überzahl nach einem Abstimmungsfehler) entpuppte sich nach der zweiten Pause schnell nur als kurzzeitiges Strohfeuer und die teilweise herrlich kombinierenden Tigers erhöhten durch Kolozvary, Kasten und den 4-fachen Torschützen Geigenmüller bis zum verdient und hoch überlegen heraus gespielten 4-9 Endstand. Das schnelle und konsequente Angriffsspiel der Gelb-schwarzen stellte die Weißbierstädter in dieser Verfassung nur gelegentlich im Angriffsspiel zu gefallen wussten vor schier unlösbare Probleme, so dass es um den Sieger diesmal kaum Zweifel gab. Zu dominant war die Offensive der Tigers mit dem herausragenden K(olozvary)G(eigenmüller)B(artosch)-Paradeblock die zusammen mit Potac und Mayer alleine für 5 Tore und insgesamt 16 Scorerpunkte verantwortlich zeichneten.

 

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Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH