Generalprobe auf das anstehende Derby misslingt

EHC Klostersee – EHC Bayreuth 3:2 (2-1;0-1;1-0)

 

530 Zuschauer Strafen: K: 28 Min BT: 16 Min Powerplays: K: 1/4 BT: 0/5

 

Klostersee: Steinhauer, Morczienitz – Sterr, N.Quinlan, C.Hummer (4), Kaller (2), Unverzagt (2), D.Quinlan (12), N.Senger – Merz, Hördt (4), Dahl, Knispel, Glombitza, Acker, Kana, P.Quinlan (4), Scharpf, T.Hummer, Kaefer

 

Bayreuth: Bädermann, Sievers – Wolsch, Sevo, Hermann, Kasten, Franz Potac, Mayer – Marsall (2), Müller, Geigenmüller, Pietsch (6), Kolozvary, Thielsch, Bartosch, Pleger, Kuhn (2), Dam, Feuerpfeil (6)

 

Tore: 0:1 (4) Kolozvary (Bartosch, Potac); 1:1 (12) 5-4 P.Quinlan (Unverzagt, C.Hummer); 2:1 (15) Kaefer (Hördt); 2.2 (29) Geigenmüller; 3:2 (43) Kaefer (Acker)

 

Die vier Spiele anhaltende Serie mit jeweils drei Punkten auf der Habenseite ist gestern beim EHC Klostersee gerissen.

Trotz großem Kampf und mit den technisch besseren Anlagen fanden die Tigers gegen die kompakt stehenden und mit großem Einsatzwillen ausgestatteten Grafinger kein Mittel, um Punkte mit nach Hause zu nehmen. Dabei begann das Spiel aus Sicht der EHC Bayreuth nahezu optimal. Kolzvary traf bereits in der 4. Spielminute und brachte sein Team in Front. Kurz darauf zappelte erneut die Scheibe in den Maschen hinter dem Grafinger Schlussmann. Doch diesem Tor durch Sevo wurde wegen Torraumabseits die Anerkennung versagt. Klostersee kam in der Folge etwas besser ins Spiel und erzielten mit dem insgesamt erste zweiten Schuss aufs Bayreuther Tor gleich den Ausgleich. 12 Minuten waren zu diesem Zeitpunkt gespielt als P. Quinlan einnetzen konnte. Nur wenige Minuten später nutzte dann der „Mann des Abends“, Raphael Kaefer die Gunst der Stunde und brachte noch vor der Pause seine Farben in Führung.

Im zweiten Spielabschnitt kamen die Tigers mit mehr Schwung aus der Kabine und rissen das Spiel an sich. Fast folgerichtig erzielte Bayreuths Top-Torjäger Geigenmüller in der 29. Spielminute den Ausgleich. Mit dem Schwung dieses Treffers erspielten sich die Bayreuther dann immer mehr Chancen, die allerdings nicht mehr zum erwünschen Erfolg führten.

Und wieder war es der agile Kaefer, der im Schlussdrittel für Aufsehen sorgte als er mit dem Gamewinning-Goal bereits in der 43. Minute den Endstand herstellte. Bayreuth in der Folge zwar bemüht aber mehr als zwei Pfostentreffer durch Geigenmüller und Kuhn sollte an diesem Abend nicht mehr herausspringen.

-av-



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH