Heimnimbus des EHC Bayreuth geht immer weiter

EHC Bayreuth – EHC Klostersee 4:2 (1-1;1-0;0-0)

 

1 193 Zuschauer Strafen: BT: 22 Min K: 40 Min Powerplays: BT: 1/3 K: 2/4

 

Bayreuth: Bädermann (2), Sievers – Wolsch, Sevo, Hermann, Kasten, Franz (2), Potac, Mayer (2) – Marsall, Müller, Geigenmüller, Pietsch, Kolozvary, Thielsch (14), Bartosch (2), Juhasz, Warda, Kouba

 

Klostersee: Morczienitz, Steinhauer – Sterr, N.Quinlan, C.Hummer (16), Pfänder, Kaller, Unverzagt, N.Senger (14) – Kablau (10), Merz, Hördt, Dahl, Acker, Tuomainen, P.Quinlan, Scharpf, T.Hummer, Kaefer

 

Tore: 0:1 (9) 5-4 Acker (Kaller, Scharpf); 1:1 (14) Thielsch (Kasten, Warda); 2:1 (38) 5-3 Geigenmüller (Kolozvary, Potac); 3:1 (50) Bartosch (Geigenmüller, Kolozvary): 4:1 (56) 6-5 Thielsch (Wolsch, Warda); 4:2 (60) 5-4 Pfänder (P.Quinlan, Kaller)

 

12. Heimspiel - 12. Sieg ! Viel besser geht diese Bilanz nicht.

 

Die Gäste begannen diese Partie forsch und versteckten sich keineswegs. Die erste Großchance hatten aber die Oberfranken doch Potac visierte nur den Pfosten an. Ungewohnt blieb aber die Verteilung an Spielanteilen und Torschüssen, wo die Oberbayern überraschenderweise leichte Vorteile hatte, was so im Tigerkäfig echten Seltenheitswert hat. Erneut Pech hatten die Wagnerstädter als der Referee einem Treffer wegen angeblichem Torraumabseits die Anerkennung verweigerte. Den ersten gültigen Treffer erzielten dann die Rot-weißen, als es der heimischen Abwehr in Unterzahl nicht gelang mehrere Nachschüsse von Acker zu verhindern und der schließlich doch Bädermann überwinden konnte. Beim Ausgleich demonstrierte dann Neuzugang Warda seine Fähigkeiten und setzte ein erstes kleines Ausrufezeichen. Mit einem überragenden „no-look-Pass“ bediente er Thielsch, der mit sattem Handgelenkschuss das 1-1 markierte.

Auch im Mitteldrittel entwickelte sich wieder ein eher zähes Spiel. Den Tigers fehlte diesmal auch etwas die Dynamik und man tat sich, wie so oft gegen Klostersee, mit etwas zu wenig Durchsetzungsvermögen sehr schwer gegen einen nun ziemlich auf Stabilität in der Abwehr ausgerichteten Gegner. Die unterbanden schon den Aufbau der Hausherren effektiv und gewannen in dieser Phase fast alle wichtigen Defensivzweikämpfe. So brauchte es schon ein Überzahlspiel für das 2-1. Bei 5 gegen 3 wurde Torjäger Geigenmüller nach mehreren abgewehrten Versuchen seiner Kollegen frei kombiniert und der brachte schließlich seine Farben in Führung.

Im Schlussabschnitt bekamen die Hausherren dann doch noch klares Oberwasser und dominierten nun die Partie mit ihrer immer deutlicher werdenden läuferischen und spielerischen Stärke. Bartosch zeigte nach einen schöner Kombination mit Kolozvary seine individuelle Klasse und bezwang Morczinietz mit einer perfekten Bewegung quer vor dem Tor und als Thielsch, kaum von seiner langen Strafzeit zurück, erneut per Handgelenkschuss unters Dach auf 4-1 stellte, hatte dieses Spiel seinen verdienten Sieger gefunden. Das 4-2 im Powerplay für die Grafinger kurz vor Ende war nur noch Ergebniskosmetik.

Beide Trainer erkannten die Punkteverteilung danach neidlos als gerecht an und Tigerscoach Waßmiller stellte auf Nachfrage richtig fest, dass genau solche Spiele den Unterschied zwischen Spitzenmannschaft und Mittelfeld ausmachen.

Auch wenn nicht alles optimal läuft, man aber trotzdem einen Weg zum Sieg findet, genau das zeichnet ein echtes Topteam aus !

 

-bis-



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH