Großer Kampf der Tigers blieb unbelohnt

EHC Freiburg – EHC Bayreuth 4:2 (1-0;1-0;2-2)

 

2 268 Zuschauer Strafen: F: 6 Min BT: 8 Min Powerplays: F: 0/4 BT: 1/3

 

Freiburg: Mathis, Ersel – Vavrusa, D.Meyer, T.Linsenmaier, Rießle, Brückmann, Frank (2). Kästle, Peleikis – N.Linsenmaier, Henry, Bräuner, Kunz, Haluza, S.Billich, Herm, Wittfoth (4), Saccomani

 

Bayreuth: Bädermann, Sievers – Wolsch (2), Sevo (2), Hermann, Kasten, Franz, Potac, Mayer – Marsall, Geigenmüller, Pietsch, Kolozvary, Thielsch, Bartosch, Kuhn, Warda (4). Juhasz, Reiter, Kouba, Feuerpfeil

 

Tore: 1:0 (8) N.Linsenmaier (Haluza, Kunz); 2-0 (35) Wittfoth (Vavrusa, Bräuner);2:1 (42) 5-4 Kasten (Potac, Kolozvary); 3:1 (49) Saccomani; 3:2 (51) Warda (Sevo, Marsall); 4:2 (60) 5-6 Haluza (Kunz, Vavrusa)

 

Im dritten Spiel gegen einen der großen Favoriten auf den Aufstieg zur DEL2, den EHC Freiburg gab es die erste Niederlage für den EHC Bayreuth. Wie in den beiden vorangegangenen Partien in dieser Saison war es ein Spiel auf Augenhöhe und auch diesmal gab es ein knappes Ergebnis, welches durch ein Emptynet-Goal der Freiburger 15 Sekunden vor Ende auf 4:2 gestellt wurde.

Im ersten Spielabschnitt bestimmten die Gastgeber das Geschehen und nahmen das Tor der Bayreuther unter Beschuss. Die Tigers, die bis hier über den Kampf ins Spiel zu kommen versuchten, hielten Stand und mussten dennoch in Minute 8 einen Gegentreffer, den N. Linsenmaier in einer unübersichtlichen Situation vor dem Gehäuse der Tigers erzielen konnte, hinnehmen.

Das zweite Spieldrittel gestalteten die Wagnerstädter dann ausgeglichen. Beide Teams kamen zu Druckphasen, in denen das eine oder andere Tor hätte fallen können. Es blieb erneut den Einheimischen vorbehalten, ihre Fans zum Jubeln zu bringen, als Wittfoth kurz vor Ende des Abschnitts auf 2:0 stellte.

Der letzte Abschnitt, der nach Treffern unentschieden endete, gehörte dann von den Spielanteilen den Bayreuther Kufencracks. Mit Nimmermüden Kampf stemmte man sich gegen die drohende Niederlage und kam zwei Mal bis auf ein Tor heran. Potac in der 42. Minute und Warda in Minute in der 52. Minute konnten jeweils verkürzen. Als man gut eine Minute vor Schluss Torhüter Bädermann zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm und Sekunden vor Schluss der Partie die Scheibe verlor, nutzte der Freiburger Haluza die Gelegenheit und stellte mit einem Treffer ins verwaiste Tor den Endstand her.

Nach dem Sieg, zwei Tage vorher gegen Regensburg und der Niederlage des Freitagsgegners gegen VER Selb bleiben die Tigers vorerst auf den kürzlich erkämpften zweiten Platz der OL-Tabelle.

 

-av-



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH