Energieleistung bringt 3 Punkte

EC Peiting – EHC Bayreuth 3:4 (1-2;0-1;2-1)

 

613 Zuschauer Strafen: P: 10 Min BT: 14 Min Powerplays: P: 2/7 BT: 2/5

 

Peiting: Hechenrieder, Henne – Altenhofen, Carlson (2), Morgan (4), Zink (2), Feuerecker (2), Weyrich, Zeck – Höfler, Guth, Eichberger, Baindl, Saal, Fischer, Latta, Dietzt, Hrdel, Krabbat, Radu

 

Bayreuth: Sievers, Hartung – Wolsch, Sevo (2), Hermann, Potac (6), Mayer (2) – Marsall, Geigenmüller, Kuhn, Kasten, Franz, Warda (2), Juhasz, Kouba, Feuerpfeil +2

 

Tore: 1:0 (6) 5-4 Eichberger (Saal, Feuerecker); 1:1 (10) Kuhn (Wolsch, Hermann); 1:2 (18) 5-4 Kasten (Warda, Potac); 1:3 (31) Geigenmüller (Kasten, Potac); 2:3 (48) 5-4 Latta (Hrdel, Baindl); 3:3 (54) Radu (Zeck, Höfler); 3:4 (60) 5-4 Marsall

 

Stark ersatzgeschwächt – ohne fünf Stammspieler – und mit einigen an Grippe laborierenden Cracks machte sich der EHC Bayreuth auf den Weg zum Tabellenfünften Peiting. Ebenso wie am Freitag vorher liefen zwei gelernte Verteidiger im Sturm auf, damit man wenigstens auf drei Sturmreihen kam.

Im ersten Spieldrittel – speziell in den Anfangsminuten machten die Gastgeber das Spiel. Bayreuth setzte Kampf dagegen und hielt die Peitinger weg vom Tor. Trotzdem kamen die Oberbayern in der 6. Minuten zur, zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient, Führung – die aber Michael Kuhn nur kurze Zeit mit einem platzierten Schuss in den Winkel egalisierte. Kurz vor der ersten Drittelpause legte Christopher Kasten nach und brachte seine Farben in Führung.

Im zweiten Spielabschnitt mussten die Tigers mehrfach mit einem Mann, in einer Situation sogar mit zwei Mann, durch einige Strafzeiten bedingt, auskommen. Kampf und Einsatzwille verhinderten dennoch einen Gegentreffer. Im Gegenteil. Geigenmüller nahm sich Mitte des Drittels ein Herz und versenkte die Scheibe mit einem Handgelenksschuss im Tor von Torsteher Hechenrieder.

In den letzten 20 Minuten waren es die Peitinger, die mächtig aufs „Gaspedal“ traten und die Bayreuther Defensive ein ums andere Mal in Bedrängnis brachten. Sievers musste mehrfach in höchster Not retten. Dem zunehmenden Druck war aber auch er nicht gewachsen und so kamen die Oberbayern innerhalb weniger Minuten zum Ausgleich. Als Morgan kurz vor Schluss auf die Strafbank musste, witterten die Tigers die letzte Chance und warfen alles, was zur Verfügung stand nach vorne. Marcus Marsall avasierte zum Matchwinner als er in einer unübersichtlichen Situation, 37 Sekunden vor Ende der Partie die Scheibe über die Linie bugsieren konnte.

Moral, Wille und Einsatzbereitschaft, welche im Übermaß im Team der Tigers vorhanden ist, brachte damit einen nicht unbedingt zu erwartenden Auswärtssieg.

 

-av-



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH