Wichtiger Sieg der starken Tigers im 6 Punkte Spiel

 

EC Peiting – EHC Bayreuth                                      1:4       (0-1;0-1;1-2)

 

701 Zuschauer            Strafen: P: 14 Min      BT: 14 Min                 Powerplay: P: 0/6       BT: 1/6

 

Peiting: Hechenrieder, Fießinger – Altenhofen, Rohrbach, Feuerecker (6), Weyrich, Zeck, Winkler, Miller (2) – Morris (2), Höfler, Maier, Warda (2), Imminger, Saal, Gohlke, Stauder (2), Krabbat, Andrä, Radu

 

Bayreuth: Bädermann, Hartung – Pavlu, Sevo, Kasten (4), Potac (2), Mayer (4) – Marsall, Kolupaylo (2), Busch, Geigenmüller, Kolozvary (2), Thielsch, Bartosch, Reiter, Feuerpfeil

 

Tore: 0:1 (17) 5-4 Potac (Geigenmüller); 0:2 (38) Sevo (Kolupaylo, Bartosch); 0:3 (41) Thielsch (Marsall, Busch); 1:3 (48) Krabbat (Penalty); 1:4 (59) Kolozvary (Bartosch)

 

Mit nach dem Ausfall von Stettmer (verletzt) und Peleikis (wegen drei 10er gesperrt) nur 4 gelernten Verteidigern und dem intensiven Fight gegen Regensburg in den Beinen, waren die Voraussetzungen bei den Oberfranken schwierig, aber vorschnell Nachgeben liegt nicht im Blut der Tigers.

Erneut übernahm Stürmer Pavlu den Part in der Defensive und agierte dort wieder ruhig, souverän und so stark, als hätte er nie woanders gespielt.

Das war auch nötig, denn durch die extrem kleinliche Regelauslegung des Schiedsrichters agierte man von Anfang an oft in Unterzahl. Das Penaltykilling klappte aber so grandios mit feinem Stellungsspiel und großem Einsatz, dass man sogar ein 3 gegen 5 schadlos überstand. Beim ersten richtigen eigenen Powerplay schlug man aber sofort zu. Eine schnelle, genaue Passfolge veredelte Potac mit seinem leicht abgefälschten onetimer von der blauen Linie zum 0-1. Schon da war die Führung wegen dem cleveren, effektiven Spiel nicht unverdient.

Im Mittelabschnitt zog das Tempo und die Intensität zu einem echten Spitzenspiel noch weiter an. Die Chancen wurden hochkarätiger weil man etwas mehr Platz bekam und den beide Seiten auch nutzten. Die Goalies avancierten jeweils zu den besten Spielern ihrer Teams mit mehreren Prachtparaden, aber wieder fanden nur die Bayreuther einen Weg ins Tor. Sevos Fernschuss schlug erneut abgefälscht zum 0-2 ein. Da sich die Wagnerstädter nun auf den ungewöhnlichen Pfeifstil eingestellt hatten, gab es kaum noch eigene Strafen und im Powerplay deckten sie den starken Hechenrieder mit wahren Schusssalven ein, doch er brachte mit seinen Vorderleute immer noch einen Schläger oder Körperteil dazwischen. Kurz nah dem 0-2 hatten die Gelbschwarzen bei einem Lattenschuss des ECP etwas Glück, aber auch das gehört dazu.

Mit dem blitz schnellen 0-3 durch Thielsch nach einem Fehler im Aufbau der Hausherren, schaffte man sich  noch ein etwas größeres Polster, doch noch war die Partie nicht entschieden.

Peiting versuchte es weiter und mit einem sauber verwandelten Penalty durch Krabbat bekamen sie nochmals Morgenluft. Nun drängten sie vehement auf mehr und Bädermann avancierte endgültig zum Turm in der Schlacht. Wichtig war dabei auch eine clevere Auszeit von Coach Waßmiller, der dem Heimteam mitten in ihrer Drangphase damit etwas den immer mehr steigenden Schwung nahm. Mit vereinten Kräften überstand man diesen Druck des nun aufgeweckten ECP und schlug nochmals, nun entscheidend zurück. Einen fein kombinierten 2 gegen 1 Konter über den emsigen Bartosch verwandelte der starke Kolozvary zum 1-4 und erstickte damit die letzte „glimmende Glut“ der Einheimischen.

Eine starke, geschlossene Mannschaftsleistung wurde mit diesem Dreipunktesieg belohnt. Das war wieder Tigershockey vom Feinsten gegen einen direkten Konkurrenten im Vorderfeld der Liga der vor dem Spiel selbst offen auf Platz 2 schielte. 



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH