Ein wilder Mittelabschnitt mit 8 Treffern sorgte für die Entscheidung
 

Bietigheim Steelers – EHC Bayreuth  8:4   (2-1;5-3;1-0)

 

Zuschauer:  2.665  
Powerplay:  Bietigheim: 1/2 Bayreuth: 0/2
Tore:
1:0 (2) McKnight (Sommerfeld, Wrigley); 1:1 (3) Kolupaylo (Wohlberg, Stas); 2:1 (11) 5-4 Schoofs (Just, Weller); 3:1 (21) Weller (Schoofs, Just); 4:1 (24) Weller (Alt, Borzecki); 4:2 (25) Potac (S.Busch, Bartosch); 5:2 (31) Just (Borzecki, Weller); 6:2 (32) Wrigley (Sommerfeld, McKnight); 6:3 (33) Wohlberg (Kolupaylo, Linden); 6:4 (34) S.Busch (Marsall, Pavlu); 7:4 (35) Wrigley (Sommerfeld, McKnight); 8:4 (60) 4-4 McKnight (Sommerfeld)
Strafen:  Bietigheim: 6 Min  Bayreuth: 20 Min
  Mechel, Martinovic – Pommersberger, Brown, Auger, Steingroß, Borzecki, Alt – Schoofs, Lukes, Weigandt, Sommerfeld, Zientek, Just, Wrigley (2), McKnight, Weller (2), Cabana (2) Vosvrda, Wiedemann – Neher, Pavlu (2), Heider, Linden, Kasten, Potac (14) – Marsall, Kolupaylo, S.Busch, Geigenmüller (2), Kolozvary, Bartosch, Wohlberg, Piskor, Kuhn, V.Busch, Stas (2), Fröhlich
Videos zum Spiel finden Sie in unserer Rubrik Tigers TV

 

Mit 8-4 (2-1,5-3;1-0) vor 2665 Zuschauern unterliegen die Bayreuth Tigers klar beim unangefochtenen und stark aufspielenden Spitzenreiter Bietigheim. Treffer von Kolupaylo, Potac, Wohlberg und S.Busch reichten nicht gegen den Dauerdruck der Steelers.

  

Schon nach 65 Sekunden gingen die hoch favorisierten Hausherren durch einen abgefälschten Fernschuss in Führung, doch die Antwort der Tigers folgte auch schnell. Kolupaylo hatte in der dritten Minute ins fast leere Tor keine Mühe, nachdem die Steelersabwehr samt Torwart Mechel ausmanövriert war. In der Folgezeit dominierten Bietigheim zwar weiterhin klar, aber erst in Minute 11 gab es den nächsten Eintrag auf dem Scoreboard. Im Powerplay traf der im Zentrum frei gespielte Schoofs zur Führung. Bis zur ersten Pause konnten die kämpfenden Wagnerstädter gegen die spielerisch überzeugenden Einheimischen den knappen Rückstand halten und somit blieb die Partie offen. Ab und an zogen die Würtemberger das Tempo an und die Passfolgen waren so schnell, dass die Oberfranken ihre Mühe hatten, doch mit etwas Glück und Geschick blieb es beim 2-1.
 

Im Mittelabschnitt zogen die Steelers dann aber schnell durch einen Doppelschlag von Weller auf 4-1 davon, weil es den Gelb-schwarzen mit zu wenig Ordnung mehrfach nicht gelang den Slot dicht zu halten. Potac Anschlusstreffer bremste den Elan des Spitzenreiters zwar wieder etwas, doch nach einem Pfostenschuss legten Just und Wrigley bis zum 6-2 nochmals nach. Auffällig dabei wieder der Abschluss aus kürzester Distanz, so dass EHC-Goalie Vosvrda jedesmal nahezu chancenlos war. Damit hakten die Grün-weißen die Partie vielleicht schon etwas ab, denn innerhalb einer Minute verkürzte der starke Wohlberg und Sebastian Busch wieder bis auf 6-4, wobei die Abwehr der Gastgeber genauso wenig sicher wirkte wie Torwart Mechel. Den Schlusspunkt unter diese wilden 4 Minuten mit 5 Treffern setzte aber nochmal Bietigheim. Wrigley ließ Vosvrada per Direktschuss wieder keine Abwehrmöglichkeit zum 7-4 nach 40 Minuten. Danach hatte der tschechische Goalie sogar noch weitere klasse Paraden, sonst hätte es noch deutlicher werden können. Da spielten die Bietigheimer ihre Klasse phasenweise wieder aus.

 

Fürs letzte Drittel hatte Tigerscoach Waßmiller wieder etwas mehr Ordnung eingefordert und obwohl die Steelers weiter mehr Spielanteile hatten, gab es nun deutlicher weniger Großchancen und die Begegnung lief mehr in den eher ungefährlichen Bereichen ab. Bei den einzelnen Torchancen zielten die Angreifer häufig vorbei, so dass sich am Spielstand vorerst nichts mehr änderte. Eine Riesenchance hatte noch Kolupaylo ganz alleine vor Mechel, doch die blieb ungenutzt. Die aktivere Mannschaft blieb aber auch jetzt der Klassenprimus und so war es nicht verwunderlich, dass dort auch der Schlusspunkt gesetzt wurde. Wie ein Spiegelbild vieler vorhergehender Szenen stand McKnight im Zentrum völlig blank und vollende trocken zum Endergebnis.

 

Die Steelers zeigten sich als in allen Belangen überlegene Spitzenmannschaft und gewannen diese Partie auch in dieser Höhe völlig verdient. Bayreuth zog sich als Neuling achtbar aus der Affäre und muss seine Punkte auch einfach gegen andere Teams sammeln. Hier war diesmal nichts zu holen.

 

Das nächste Heimspiel der Tigers findet am Sonntag 30.10 um 18.30 Uhr gegen die Eispiraten Crimmitschau statt.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth