Ohne Tore kann man kein Spiel gewinnen
 

ESV Kaufbeuren – EHC Bayreuth 2:0 (1-0;1-0;0-0)

 

Zuschauer:  1.799  
Powerplay:  Kaufbeuren: 0/4 Bayreuth: 0/7
Tore:
1:0 (2) Schmidle (Laaksonen, Woidtke); 2:0 (35) Gracel (Karevaara, Olsson)
Strafen:  Kaufbeuren: 14 Min  Bayreuth: 18 Min
  Vajs, Kucis – Haase, Woidtke (2), Osterloh, Bergmann (2), Pozivil, Pfaffengut (2), Schütz – Wolter, Schmidle, Fröhlich (2), Szwez (2), Ketterer, Schäffler, Olsson, Laaksonen, Gracel (2), Oppolzer (2), Karevaara, Kiefersauer Wiedemann, Hartung – Neher (2), Pavlu, Heider, Linden, Kasten (12), Potac, Mayer – Kolupaylo, S.Busch, Geigenmüller, Kolozvary, Bartosch, Wohlberg (2), Piskor, Kuhn, V.Busch, Podzins, Stas (2), Rypar
Videos zum Spiel finden Sie in unserer Rubrik Tigers TV

 
EHC Bayreuth unterliegt vor 1 799 Zuschauern in einem Spiel der vielen Ungenauigkeiten Kaufbeuren leistungsgerecht mit 2:0 (1-0,1-0,0-0)

 

Nach ganz kurzer Abtastphase gingen die Hausherren immer aggressiver zu Werke und drängten die Oberfranken in die Defensive. Schon mit der ersten guten Chance gingen sie auch in Führung. Es bedurfte aber drei Versuche bis die Scheibe im Tor lag. Erst parierte Wiedemann, der zweite Schuss ging an den Pfosten und dann erst war Schmidle zur Stelle. Strafen der Gäste mit druckvollem Powerplay der Allgäuer sorgten dann weiter für ein klares Übergewicht des ESV. Phasenweise hatte die Abwehr der Gelbschwarzen samt Torwart Wiedemann alle Hände voll zu tun um weiteres Ungemach zu verhindern. Erst zum Ende des Abschnitts schwammen sich die Bayreuther etwas frei und kamen zu eigenen Aktionen. An der verdienten Pausenführung des ESV änderte das aber nichts.

 

Für die zweiten 20 Minuten hatten sich die Tigers offensichtlich mehr vorgenommen. Auf jeden Fall kamen sie deutlich präsenter aus der Kabine und erzwangen ein ausgeglichenes und offenes Spiel. In einer Partie auf überschaubarem Niveau blieben die großen Highlights aber weiter Mangelware. In Minute 11 eröffnete sich dann aber doch eine Riesenchance für die Tigers, als man 42 Sekunden in doppelter Überzahl agieren konnte. Da spielte man aber zu ungenaue Pässe, so dass die Zeit verstrich und man nur zu einer halben Torchance kam. Die beste Kombination des Spiels brachte dann aber etwas später (13.) Bartosch unbedrängt in beste Schussposition. Vajs im Tor hatte aber die bessere Antwort und parierte. Leider schlugen kurz danach zu allem Übel die Wertachstädter zu und bauten ihren Vorsprung aus. Bei einer unübersichtlichen Szene vor Wiedemann gelang es der EHC-Abwehr nicht die Scheibe zu klären und Gracel bugsierte den offen liegenden Puck schließlich über die Linie. Statt 1-1 stand es 2-0. Bei einem Pfostentreffer des ESV (18.) hatte man sogar noch Glück, das der Rückstand nicht noch höher wurde.

 

Im Schlussdrittel hoffte der EHC-Anhang auf der Tribüne auf eine Initialzündung des Teams, doch obwohl man es weiter versuchte zurück ins Spiel zu kommen, fehlten diesmal oft einfach auch die erfolgsversprechenden Ideen. Auch der „Rückwechsel“ von Geigenmüller zu Kolozvary und Bartosch nutzte da nur bedingt. Auf der anderen Seite musste Wiedemann mehrmals parieren und einmal half auch der Pfosten. Das Powerplay funktionierte nicht und auch bei 5 gegen 5 konnte man sich zu selten in gute Position bringen. Kaufbeuren behielt seine kompakte Defensive bei und Goalie Stefan Vajs feierte sicher auch nicht ganz zufällig seinen dritten Shutout in Folge. So blieb es bis zum Schluss beim verdienten 2-0 Heimsieg, womit den Allgäuern nun 9 Zähler in Serie gelungen sind. Für die Tigers heißt es diesen gebrauchten Tag schnell abhaken und am kommenden Wochenende wieder neu anzugreifen.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH