Tigers müssen sich den Towerstars Ravensburg mit 5:3 beugen

Ravensburg Towerstars – EHC Bayreuth 5:3 (3:0, 1:3, 1:0)

 

Zuschauer:  2.447  
Powerplay:  Ravensburg: 0/4 Bayreuth: 2/3
Tore:
1:0 (7.) Pfaffengut; 2:0 (8.) Schwamberger; 3:0 (15.) Slavetinsky (Sezemsky); 3:1 (28.) Bartosch (5 gegen 4); 4:1 (29.) Tousignant (Slavetinsky); 4:2 (36.) Wohlberg (Stas); 4:3 (39.) Kasten (Kolozvary - 5 gegen 4); 5:3 (51.) A. Carciola (Detsch)
Strafen:  Ravensburg: 6 Min  Bayreuth: 8 Min
  Langmann, Hertel – de  Paly, Dück, Slavetinsky, Sezemsky, Sturm, Keller – O’Brian, Roloff, Rachunek, Carciola Fab., Tousignant, Mayer, Pfaffengut, Brandl, Vogt, Schwamberger, Detsch, Carciola Adr. Vosvrda, Wiedemann – Neher , Pavlu, Heider, Linden, Kasten, Potac – S.Busch, Geigenmüller, Kolozvary, Bartosch, Wohlberg, Piskor, Kuhn, V.Busch, Podzins, Stas, Rypar
 

 

2447 Zuschauer sahen einen verdienten 5:3-Sieg der Towerstars Ravensburg gegen den EHC, der außer einem großen Kampf nur im Mitteldrittel spielerische Akzente setzen konnte. Der Rucksack des 3:0 aus dem ersten Drittel war doch zu schwer gegen pfeilschnelle und hellwache Ravensburger.

Nach einer kurzen Abtastphase ergriffen die Towerstars langsam aber sicher die Initiative und setzten sich im Drittel der Bayreuther fest. Zwei krasse Abwehrfehler der Gäste innerhalb von weniger als 60 Sekunden begünstigten den Doppelschlag in der 7. und 8. Minute durch Pfaffengut und Schamberger, der wie bei einem Penalty auf Vosvrda zulief und ihm keine Chance ließ. Die Gelb-Schwarzen verfielen zunächst in Schockstarre und lösten sich davon erst einige Minuten später. Gerade, als die Tigers sich wieder ins Spiel kämpften, zogen die Towerstars auf 3:0 bei 6 – 5 (eine Bayreuther Strafe war bereits angezeigt) davon. Slavetinsky fackelte nicht lange und hämmerte einen Pass von Sezemsky direkt ins Bayreuther Tor. Danach konnten sich die Tigers bei Tomas Vosvrda bedanken, der mehrere Chancen der Gastgeber mit tollen Reflexen und Paraden vereitelte.

 

Im Mitteldrittel kämpften sich die Tigers zurück ins Spiel. Nach einer kurzen ausgeglichenen Phase übernahmen die Tigers mehr und mehr das Spielgeschehen, Chancen blieben nicht aus. Bartosch nutzte das erste Überzahlspiel der Bayreuther zum 1:3. Lange hielt das aber nicht, fast im Gegenzug erzielte Tousignant das 4:1 und stellte den alten Abstand wieder her. Danach dominierten erstmal die Spielestädter die Partie, hatten aber die Rechnung ohne den Wirt (die Tigers) gemacht. Die kam nämlich zurück – und wie. David Wohlberg vollendete ein Zuspiel von Stas aus kürzester Distanz zum 2:4, kurze Zeit später umkurvte Kolozvary zwei Gegenspieler in Überzahl, zog von hinter dem Tor auf Kasten. Der ließ sich nicht lang bitten und schoss direkt zum 3:4 ein. So hieß es auch nach 40 Minuten.

 

Das letzte Drittel mussten die Tigers in Unterzahl beginnen, da Neher eine Bankstrafe (Wechselfehler) absitzen musste. Die Towerstars bauten immer mehr Druck auf und schossen aus allen Rohren. Vor allem das Duell Sturm gegen Wiedemann kennzeichnete dieses Drittel. Die Tigers konnten nur ihren immensen Kampfgeist in die Waagschale werfen, was aber gegen die ausgebufften Schwaben nicht reichen sollte. Carciola machte dann den Sack zu und traf zum 5:3 gegen nie aufsteckende Tigers. 
 

Nächstes Heimspiel im Tigerkäfig folgt am Freitag 18.11. um 20 Uhr gegen die Kassel Huskies



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH