Bessere Überzahlquote gab den Ausschlag beim 2-3 gegen Dresden


EHC Bayreuth Tigers – Dresdner Eislöwen  2 - 3 OT  (0:1;2:0;0:1/0:1)

 

Zuschauer:  1.980  
Powerplay:  Bayreuth: 0/6 Dresden: 2/6
Tore:
0:1 (20.) Kruminsch (Garten, Rajala – 5 gegen 4), 1:1 (21.) Wohlberg (Kuchejda), 2:1 (34.) Marsall (S.Busch, V.Busch), 2:2 (58.) Höller (Sacher, Cook – 5 gegen 4), 2:3 (63.) Davidek (Sacher, Cook)
Strafen:  Bayreuth: 12 Min  Dresden: 12 Min
  Wiedemann, Vosvrda – Neher , Pavlu, Heider, Linden, Mayer, Potac – S.Busch, Geigenmüller, Kolozvary, Bartosch, Wohlberg, Kuhn, V.Busch, Kuchejda, Stas, Fröhlich, Rypar Nastiuk, Weitzmann - Sacher, Baum, Schmidt, Macholda, Rupprich, Kramer, Zauner - Dumont, Garten, Davidek, cook, Höller, Valentin, Rinkinen, Rajala, Kruminsch
 
Videos zum Spiel finden Sie in unserer Rubrik Tigers TV

 

Eine unglückliche 2:3-Niederlage mussten die Bayreuth Tigers beim Heimspiel gegen die Dresdner Eislöwen einstecken. Zwei Tore in Überzahl erzielten dabei die Gäste aus Sachsen und retteten sich damit in die Verlängerung, in der Davidek der Siegtreffer gelang. Die Tore für die Tigers schossen Wohlberg und Marsall. 

Das erste Drittel wurde von den Defensivabteilungen dominiert. Beide Mannschaften taten sich schwer ins Drittel des Gegners zu kommen. Die Eislöwen schienen einen Tick schneller zu sein, vor allem, wenn sie sich im Angriffsdrittel fest gespielt hatten. Gute Möglichkeiten waren Mangelware, einzig von Wohlberg und Bartosch ging einigermaßen Torgefahr aus. In Überzahl konnten die Dresdner kurz vor Schluss die 1:0 Führung erzielen. Garten bediente von links außen Kruminsch, der mutterseelenallein vor Wiedemann stand und aus kürzester Distanz einnetzte.

 

Die Tigers kamen hellwach aus der Kabine. Nur 14 Sekunden nach Beginn verwertet Wohlberg ein Zuspiel unseres Neuzugangs David Kuchejda und betonierte den Puck oben rechts in die Maschen. Das gab dem gesamten Spiel einen Ruck, das Tempo zog merklich an. Danach die Tigers tonangebender, erspielten sich einige Möglichkeiten, die ungenutzt blieben. So ab Mitte des Drittels erspielten sich die Gäste ein Übergewicht und kamen zu guten Chancen, die aber sichere Beute des heute im Tor stehenden Johannes Wiedemann waren. Mitten in diese Phase dann der Führungstreffer der Tigers. Sebastian Busch zog von der blauen Linie ab, Marcus Marsall fälscht unhaltbar für Nastius aus der Luft ab. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Kurz vor Schluss hatte Sergej Stas noch das 3:1 auf der Kelle, sein Schuss ging aber nur an den Außenpfosten.

 

Im Schlussdrittel versuchten die Dresdner, das Spiel zu kontrollierten, scheiterten aber immer wieder an der gut stehenden Bayreuther Abwehr und am sehr gut disponierten Johannes Wiedemann. Glück hatten die Oberfranken in der 48. Min., als ein bereits abgewehrter Schuss von Sacher hinter Wiedemann runterfiel, aber mit vereinten Kräften entschärft wurde. Der Druck der Sachsen nahm zwar zu, die Tigers waren aber mit schnellen Kontern immer wieder gefährlich. In der 58. Min. mussten die Gelb-Schwarzen eine Strafe für Spielverzögerung hinnehmen. Diese nutzten die Gäste zum Ausgleich: Sachers Schuss kann Wiedemann noch abwehren, gegen den Nachschuss von Höller war er dann machtlos. Danach gab es noch mehrere Gelegenheiten für die Tigers in Überzahl, aber Bartosch und Geigenmüller scheiterten an Nastius.

 

Auch in die Overtime starteten die Gastgeber noch 30 Sekunden in Überzahl. Potac hatte noch eine gute Gelegenheit, scheiterte aber mit seinem Gewaltschuss an Nastiuk. Besser machten es die Eislöwen. Sachers Schuss wehrte Wiedemann noch ab, anschließend eine unübersichtliche Situation vor dem Bayreuther Tor, Davidek schaltete zuerst und drückte den Puck zum 2:3 über die Linie. 

 

Das nächste Heimspiel der Tigers findet bereits am Freitag, 20.01.2017 um 20:00 Uhr gegen die Lausitzer Füchse statt.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH