Tigers unterliegen in der Overtime favourisierten Eislöwen 


Dresdner Eislöwen – EHC Bayreuth 3:2 (0:1,2:1,0:0,1:0)

 

Zuschauer:  3.130  
Powerplay:  Dresden: 4/1 Bayreuth 5/0
Tore:
0:1 (11.) S. Busch; 1:1 (36.) Kruminsch (Hämäläinen – 5 gegen 4); 2:1 Hämäläinen (Baum, Sacher); 2:2 (38.) Bartosch (Kolozvary, Potac); 3:2 (61.) Sacher
Strafen:  Dresden: 10 Min Bayreuth: 8+10 Min (V. Busch)
  Nastiuk, Weitzmann – Schmidt, Sacher, Baum, Macholda, Zauner – Höller, Rajala, Grafenthin, Cook, Hämäläinen, Garten, Rupprich, Kruminsch, Valentin, Wild Vosvrda, Wiedemann – Neher, Pavlu, Heider, Linden, Kasten, Potac, Mayer - Marsall, S. Busch, Geigenmüller, Robinson, Kolozvary, Bartosch, Wohlberg, V.Busch, Stas, Filin  
 
Videos zum Spiel finden Sie in unserer Rubrik Tigers TV

 

Der EHC Bayreuth muss sich in einem hart umkämpften Spiel dem Tabellenvierten Dresdner Eislöwen geschlagen geben, nimmt aber beim 3:2 n. V. einen hochverdienten Punkt mit und hat jetzt 69 Punkte auf der Habenseite.

 

Die Eislöwen legten los wie die Feuerwehr und schnürten in den ersten beiden Minuten die Tigers in deren Drittel ein. Danach hatten sie aber bereits ihr Pulver verschossen, die Tigers konnten sich befreien und kamen selber zu ersten Gelegenheiten. Die beste nutzte gleich Sebastian Busch in der 11. Minute zur Führung. Er vernaschte seinen Gegenspieler regelrecht und knallte die Scheibe rechts oben ins Eck unhaltbar für Nastiuk ins Tor. Dresden versuchte mit Schüssen aus der Distanz den Abwehrriegel zu knacken, kam aber selten durch. Die Tigers waren dagegen bei Kontern von Valentin Busch und Andreas Geigenmüller immer gefährlich.

 

Der Mittelabschnitt begann genau anders als am Anfang. Die Tigers kamen und drückten auf ein weiteres Tor. Erst nach mehreren Minuten konnten sich die Dresdner überhaupt das erstemal befreien. In der 29. Minute hatten die Tigers die größte Chance die Führung auszubauen. Andreas Geigenmüller vergab aber allein stehend vor Nastiuk. Auf der Gegenseite kurz darauf  hatte Dresden‘s Bester, Mirko Sacher, den Ausgleich auf dem Schläger, scheiterte aber an Vosvrda. Danach wurde es brenzlig für die Tigers. Durch Strafzeiten dezimiert, sahen sie sich in die Defensive gedrängt und mussten sich zahlreichen Angriffen erwehren. In der 36. und 37. Minute dann der Doppelschlag der Sachsen. Zunächst der Ausgleich durch Kruminsch, dessen Schuss extrem platziert rechts oben trifft. Und in der nächsten Minute der Führungstreffer durch Hämäläinen, dessen Schuss direkt über Vosvrda einschlägt. Und was machen die Tigers? Sie geben die richtige Antwort. Im direkten Gegenzug schließt Goldhelm Michal Bartosch das Zuspiel von Ivan Kolozvary zum Ausgleich ab. So ging es auch in die Pause.

 

Das Schlussdrittel lebte von der Spannung. Die Tigers hielten die Gegner gut vom eigenen Tor weg und waren doch immer gefährlich. Nathan Robinson ließ seine Klasse öfter aufblitzen, ein Tor wollte aber hüben und drüben nicht mehr fallen. Einen Aufreger gab es noch in der 46. Minute, als die Tigers schon den Torschrei auf den Lippen hatten. Der Treffer wurde wegen Torraumabseits jedoch nicht gegeben. Valentin Busch erhielt dabei wegen Reklamierens noch 10 Minuten Disziplinarstrafe. Die beste Gelegenheit der Tigers hatte nochmal Andreas Geigenmüller in der 53. Minute. So ging es dann in die Verlängerung, in der Sacher bereits den ersten Angriff der Eislöwen mit einem platzierten Schuss aus zentraler Position zum 3:2 Endstand abschloss. 
  

Nächstes Heimspiel im Tigerkäfig folgt am Sonntag, 26.02.17 um 18:30 Uhr gegen die Bietigheim Steelers



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH