Dem Tempo und Spielwitz der Hessen konnten die Oberfranken diesmal nicht folgen


Löwen Frankfurt  –  EHC Bayreuth 6:1 (3-0;2-0;1-1)

 

Zuschauer:  4.530  
Powerplay:  Frankfurt 1/4 Bayreuth 0/2
Tore:
1:0 (8) B.Breitkreuz (Pistilli); 2:0 (10) Laub (C.Breitkreuz, Reimer); 3:0 (13) Cespiva (Laub); 4:0 (34) 5-4 Stretch (Liesegang, Pistilli); 5:0 (39) Dronia (Gawlik, Pfennings); 6:0 (47) Jarrett (Cespiva, Mueller); 6:1 (57) Bartosch (Geigenmüller)
Strafen:  Frankfurt: 6 Min Bayreuth: 10 Min 
  Jaeger, Proske (ab 33.) – Card, Stephan, Gläßl, Dronia, Cespiva (2), Keussen (2), Tomassoni – Jarrett, Gawlik (2), Stretch, Ratajczyk, Pfennings, B.Breitkreuz, Pistilli, Mueller, C.Breitkreuz, Reimer, Laub, Liesegang Vosvrda, Wiedemann (ab 39.) – Neher, Pavlu, Heider, Linden (4), Kasten, Potac, Mayer – Marsall, S.Busch (2), Geigenmüller, Kolozvary, Bartosch (2), Wohlberg (2), Kuchejda, Stas, Fröhlich, Rypar
 
Videos zum Spiel finden Sie in unserer Rubrik Tigers TV

 

Dieses letzte Hauptrundenspiel begannen besonders die Hausherren wie die Feuerwehr. Schlimme Abwehrfehler der Oberfranken führten früh zu ersten guten Chancen der Frankfurter, denen nur Bartosch eine Möglichkeit (7.) entgegen setzen konnte. Sonst war die Partie fast eine Einbahnstraße in Richtung Vosvrda. Eine Scheibenverlust des EHC in der eigenen Zone bestrafte dann Brett Breitkreuz nach feinem Zusammenspiel mit Pistilli zum völlig verdienten 1-0. Keine zwei Minuten später erhöhte Laub gleich nochmal und drückte die völlige Überlegenheit der Hessen auch auf der Anzeigentafel aus. Die Gäste konnten dem Tempo der Löwen phasenweise überhaupt nicht folgen und waren fast immer nur zweiter Sieger. Einzelne Torchancen der Gelb-schwarzen durch Kuchejdas Alu-Treffer oder Pavlu dürfen nicht über die deutlichsten Vorteile der Frankfurter hinwegtäuschen. Fast wie eine Bestätigung wirkte da dann das 3-0, als die Tigers von Laub und Torschütze Cespiva quasi überrollt wurden.
 

Im Mittelabschnitt gelang es den Bayreuther dann nicht mehr ganz so viel zuzulassen und auch die Einheimischen spielten nicht mehr ganz so druckvoll und aggressiv. Erst im Powerplay legten die Löwen wieder deutlich zu, doch es dauerte bis zur 34.Minute bis Stretch per Direktschuss aus dem Zentrum bei 5 gegen 5 Vosvrda wieder überwinden konnte. Frankfurt blieb weiter am Drücker und Dronia konnte auch nochmals einnetzen. Wieder wurde es den Löwen etwas zu einfach gemacht und danach hatte EHC-Goalie Vosvrda genug und machte Platz für Wiedemann.
 

Mit diesem Zwischenstand war die Partie natürlich gelaufen und das Hauptaugenmerk lag nun darauf sich achtbar aus der Affäre zu ziehen und keine Verletzungen oder Sperren zu riskieren. Der ganz große Druck war raus aber trotzdem erhöhte der ESC durch einen abgefälschten Fernschuss von Jarrett. Nicht unterkriegen lassen wollten sich auch die im Buskonvoi angereisten Fans aus der Wagnerstadt. Gut 400 Mann stark machten sie völlig unabhängig vom Spielstand weiter lautstark Stimmung und unterstützten ihr Team. Auch wenn es nun nicht mehr ganz so intensiv zuging, gab es noch viele Zweikämpfe. Wohlberg verletzte sich dabei auch noch im Gesicht und spielte nicht mehr weiter. Die beste Chance zur Ergebniskosmetik hatte Marsall mit seinem Penalty (53.), doch scheiterte er an dem nach 33 Spielminuten eingewechselten Proske im Tor der Löwen. So blieb der Ehrentreffer dem Bayreuther Spieler des Tages Michal Bartosch vorbehalten, der mit seiner energischen Einzelaktion das 6-1 markierte.

 

Mit dem phänomenalen achten Platz beschließt der oberfränkische Aufsteiger damit seine Premierenspielzeit in der DEL2. Ab Dienstag 07.03 um 20 Uhr geht es nun gegen den Altmeister SC Rießersee in einer best of three-Serie in den Pre-Play-offs weiter. Nach Garmisch geht es dann am Freitag und falls nötig gibt es Sonntag um 18.30 Uhr dann das Entscheidungsspiel wieder im Tigerkäfig.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth