Generalprobe Teil 1 missglückt den Tigers

Bayreuth Tigers – Eisbären Regensburg 1:2 (0-0;0-1;1-1)

1 172 Zuschauer Strafen: BT: 10 Min R: 20 Min Powerplays: BT: 1/4 R: 0/4

Bayreuth: Vosvrda, Hartung (ab 41) – Gerstung, Pavlu, Heider (2), Neher, Linden, Potac, Mayer (2), Müller – Barta, S.Busch, Geigenmüller (2), Drews (), Voronov, Kolozvary (2), Bartosch, V.Busch, Stas, Pesut, Gläser, Alanov

Regensburg: Holmgren, Urbisch – Wolsch, Gulda, Tippmann, Vogel (2), Alt (2), Eckl, Schütz – Pinizotto, J.Felsoci, Mangold, Flache (12), Tausch (2), Heger, Schwarz (2), Bosas, Kronawitter, Gajowsky, D.Felsoci, Baier
Tore: 0:1 (22) Bosas (Kronawitter); 1:1 (51) 5-4 Pesut (Heider); 1:2 (54) Baier (Tausch, Wolsch)

Dieses letzte Testwochenende begannen die Oberfranken mit vier kompletten Reihen und einer Zusammenstellung der Blöcke, wie sie eventuell auch für die Hauptrunde vorgesehen sind. Der ambitionierte Oberligist, der mit Crimmitschau und Ravensburg schon zwei anderen Zweitligisten größere Probleme bereitete trat fast mit kompletter Kapelle an, doch anfangs neutralisierte man sich die meiste Zeit gegenseitig. Defensiv gestatteten sich beide Mannschaften nicht viel aber besonders den Hausherren fehlten ab und an auch etwas die zündenden Ideen und die wenigen Chancen, die herausgespielt wurden, waren sichere Beute der beiden Goalies. Ähnliches Bild auch im Mittelabschnitt, teilweise stockte schon Bayreuths Spielaufbau und nach knapp 22 Minuten gelang den Gästen die Führung. Bosas wurde von Kronawitter im Zentrum angespielt, schloss schnell ab und die flatternde Scheibe (abgefälscht ?) landete in den Maschen. Die Wagnerstädter kamen nun zu etwas mehr Spielanteilen und Abschlüssen. Was aber weiter fehlte, waren die spielerischen Akzente und die richtig klaren Torchancen. Ausnahme ein Alleingang von Geigenmüller, der aber an Holmgren (26.) scheiterte und einige turbulente Überzahlszenen, wo beide Teams, auch je einmal mit 2 Mann mehr, agieren konnten. Sonst machte Regensburg meist hinten die Räume eng, gewann die wichtigen Zweikämpfe und den Rest erledigte der sichere Torwart. Die Tigers verzeichneten zwar weitgehend eine leichte Feldüberlegenheit und Vosvrda musste bei schnellen Gegenzügen oder einzelnen Kombinationen mehrfach retten. So blieb es nach 40 Minuten beim 0-1. Zum Schlussdrittel kam Freddy Hartung ins Gehäuse der Gastgeber und man merkt ihnen an, dass sie nun noch etwas mehr die Offensive suchten. Immer wieder lief man an, aber es mangelte immer noch etwas am Esprit und viele der Schüsse kamen aus eher ungünstigen Positionen. So musste ein Powerplay herhalten um den Bann zu brechen. Heider zog von der blauen Linie ab und Pesut verwertete den Abpraller in bester Abstauber-Manier (51.). Aber nur wenigen Minuten später stellten die Donaustädter die Führung wieder her. Baiers Schläger konnte im Slot nicht richtig kontrolliert werden und er so hatte er keine Mühe den scharfen Querpass vor Kolozvary über die Linie zu drücken. In den verbleibenden Minuten setzte man zwar weiter nach, doch als auch der letzte Versuch ohne Torwart nichts einbrachte musste man die Niederlage gegen die Oberpfälzer im vorletzten Testspiel endgültig akzeptieren. Unter dem Strich hat das Regensburg im Rahmen seiner Möglichkeiten richtig gut gemacht und den Bayreuthern fehlten, ähnlich wie den anderen Zweitligisten zuvor, häufiger die nötigen Lösungen, was durchaus auf etwas Arbeit in der Feinabstimmung für Tigerdompteur Waßmiller hindeutet.

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Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH