Wichtiger Bayreuther Sieg mit dem knappsten aller Ergebnisse

Bayreuth Tigers – Lausitzer Füchse 1:0 (0-0;1-0;0-0)

1 568 Zuschauer Strafen: BT: 8 Min W: 12 Min Powerplay: BT: 0/4 W: 0/6

Bayreuth: Vosvrda, Hartung – Gerstung (2) Pavlu, Heider (2), Neher, Müller, Potac – Barta (2), S.Busch, Geigenmüller (2), Drews, Kolozvary (2), Bartosch, V.Busch, Linden, Stas (2)

Weißwasser: Franzreb, Kessler – Mücke, Hoffmann, Kania, Bär, Mund, Owens – Boiarchinov, Neuert, Stöber (2), Hessler, Just, Eriksson (2), Schmidt, Bodo, Götz, Warttig +4

Tore: 1:0 (21) Geigenmüller (Bartosch, Potac);

Dieses Duell zweier Teams mit zahlreichen Ausfällen und deshalb jeweils nur kurzen Kadern, benötigte eine längere Anlaufzeit, in der nicht viel passierte. Die ersten besseren Chancen verzeichneten die Gäste, doch zu Treffern reichte es genauso wenig wie auf der Gegenseite. Am Ende hatten dann doch immer die Torhüter oder die Abwehrreihen die besseren Antworten, wobei Vosvrda im Tigerstor mehr beschäftigt war, dabei aber sehr souverän agierte. Dieses Scenario setzte sich durchgehend fort und so ging man mit
0-0 in die erste Pause

Für die zweiten 20 Minuten kamen die Bayreuther dann sehr schwungvoll aus der Kabine und verlegten große Teile des Spielgeschehens in die Gäste-Zone. Schnell wurde dieses Engagement auch belohnt. Einen Fernschuss von Potac konnte Torwart Franzreb nicht festhalten und Geigenmüller, der sein Torjäger-Gen in den letzten Spielen wieder gefunden hat, konnte zur Führung abstauben. Das Selbstvertrauen der Oberfranken stieg dadurch deutlich sichtbar weiter und die Scheibe lief jetzt viel flüssiger durch die Reihen. Bei einigen weiteren Chancen nach teilweise schönen Spielzügen war dann aber Franzreb wieder zur Stelle und somit gelang es den Bayreuthern nicht weiter zu erhöhen. Speziell die KGB-Reihe um den emsigen Ivan Kolozvary hatte da einige Möglichkeiten, denen nur der letzte „Punch“ fehlte. Bei den in dieser Phase nur einzelnen Gegenzügen parierte auch Vosvrda sicher und so blieb es nach 40 Minuten beim knappen 1-0 für die Hausherren.

Im letzten Abschnitt erwartete man natürlich nochmals eine energische Reaktion der Gäste auf den Rückstand aber die Wagnerstädter wirkten darauf gut vorbereitet. Läuferisch stark und immer eng und zweikampfstark am Mann ließ man kaum etwas Zwingendes zu. Meist gelang es die Füchse außen, in eher schlechten Schusspositionen zu halten und den Rest erledigte der sichere Vosvrda. Einige zweifelhafte Entscheidungen des nicht immer glücklich agierenden Schiedsrichtergespanns brachten die Tigers mehrfach in Unterzahl, während auf der anderen Seite öfters mal ein Auge zugedrückt wurde, doch auch davon ließen sich die Bayreuther nicht beirren. Das Penaltykilling um die starken S.Busch, Drews oder Stas war dabei richtig giftig und in den entscheidenden Szenen blieb man klar Herr im Haus und sicherte sich nicht unverdient drei wichtige und schwer erkämpfte Punkte. Spielerisch gelang sicher nicht alles aber das traf auf beide Teams zu und dieser eine Treffer in der besten Phase des Spiels für die Gastgeber reichte Dank einer defensiv starken Vorstellung. Die Abwehr und Goalie Vosvrda blieben über die kompletten 60 Minuten ohne große Fehler und waren schlussendlich der Garant für diesen Erfolg.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH