Bayreuth feiert sehr wichtigen Heimsieg

Bayreuth Tigers – EC Bad Nauheim 3:2 (2-1,1-0,0-1)

1 585 Zuschauer Strafen: BT: 10 Min BN: 6 Min Powerplays: BT: 0/3 BN: 2/5

Bayreuth: Vosvrda, Hartung – Gerstung, Pavlu, Heider (4), Neher, Müller, Potac, Mayer – S.Busch (2), Geigenmüller, Drews, Voronov, Kolozvary, Bartosch (2), Alanov (2), V.Busch, Stas, Gläser

Bad Nauheim: Bick, Preuß – Ketter (4), Meland, Lehikoinen, Slaton, Erk, Kohl, Mannes, Stiefenhofer – Brandl, Sylvester, Ratmann, Lange, Livingston, Frosch (2), Reimer, Krestan, Meisinger, Bettahar, Kolb

Tore: 1:0 (5) Gläser (S.Busch, V.Busch); 2:0 (6) 4-5 Gerstung (Bartosch, Kolozvary); 2:1 (17) 5-4 Krestan (Sylvester, Meland); 3:1 (40) Potac (Klozvary, Neher): 3:2 (56) 5-4 Krestan (Meland, Lange)

Nach einigen Minuten Anlauf nahm diese Partie der Tabellennachbarn im guten Mittelfeld der DEL2 Fahrt auf und besonders die Hausherren sorgten für die ersten Highlights. Nach einem Scheibengewinn in der Ecke von Valentin Busch legte der ab auf seinen Bruder Sebastian in Mittelstürmerposition. Trotz gutem Schusswinkel zeigte dieser extrem gute Übersicht und bediente nochmal Luca Gläser, der nun gegen den völlig ausmanövrierten Torwart Bick leichtes Spiel hatte und einschob. Eine herausragende Kombination wurde somit wie eine Art Brustlöser zur Führung umgemünzt. Eine gute Minute später unterlief den Gästen dann ein schwerer Abwehrfehler in Unterzahl, den die Wagnerstädter zum 2-0 nutzten. Defender Gerstung kam dabei zentral vor dem Tor in Scheibenbesitz und legte sich den Puck bei dieser Riesenchance in abgezockter, fast perfekter Torjägermanier auf die Rückhand und netzte ein. An diesem Schock knabberten die Hessen dann eine Zeit und Mayer hatte bei 4 gegen 4 nochmal Pech mit einem Pfostenschuss für die Tigers (12.). Danach rappelten sich die roten Teufel aber auf und Krestan befeuerte dieses Bemühen mit einem sauberen Onetimer in Überzahl zum Anschlusstreffer. Nauheim wollte dann noch nachlegen aber die Abwehr der Oberfranken und Torwart Vosvrda hielten Stand.

Im zweiten Abschnitt versuchten die Gäste diesen Aufwind mitzunehmen, doch nach einigen gefährlichen Angriffen schwammen sich die Tigers zunehmend wieder frei. Nach schon einigen Szenen zuvor, brannte es um die 30. Minute herum mehrfach lichterloh vor Bick, doch weder Kolozvary noch Geigenmüller konnten ihre Großchancen verwerten. So musste es „Oldie but Goldie“ Jozef Potac wieder einmal richten. Sergej Stas arbeitete gut vor dem Tor, nahm Bick die Sicht und der Deutschslowake nutzte dies mit einem Hammer von der Blauen zum wichtigen 3-1, noch vor der zweiten Pause.

Mit diesem 2-Tore-Vorsprung ging man in das letzte Drittel und unterband schon frühzeitig alle Versuche der Hessen noch einmal heran zu kommen. Den Kurstädtern fehlten zeitweise auch die zündenden Ideen, so dass die besseren Chancen weiter auf Seiten der Heimmannschaft blieben. Noch einmal Kolozvary und Drews brachten die Scheibe aber erneut, trotz bester Möglichkeiten, nicht ins Tor und in den letzten Minuten drehten die „Roten Teufel“ nochmals auf. Einige turbulente Szenen vor Vosvrda überstand man mit dem nötigen Quäntchen Glück, doch Krestan schaffte, wieder im Powerplay, noch den Anschluss. Den ganz großen Druck ließen die Tigers in der Folgezeit aber mit stabilem Abwehrverhalten nicht mehr zu und so blieben die drei Zähler am roten Main. Das Mehr an den richtig guten Chancen sorgte für einen sicher nicht unverdienten Heimsieg gegen Hessen, die außer im Powerplay gegen aufopferungsvoll kämpfende und gute organisierte Bayreuther offensiv nicht so zum Zuge kamen, bzw. etwas zu spät das letzte Risiko gingen.
Leichte spielerische Vorteile taten ihr Übriges, so dass die Oberfranken ihre Heimbilanz weiter aufpolieren konnten und nun zwischenzeitlich auf Platz 8 in die nächsten Aufgaben gehen.

Das nächste Tigers-Heimspiel ist am Sonntag, 26.11 um 18.30 Uhr gegen den Aufsteiger Tölzer Löwen. Tickets zu dieser Partie finden Sie hier: Online-Tickets

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Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH