Erneute Energieleistung der Tigers – erneut nicht belohnt

Lausitzer Füchse – Bayreuth Tigers 6:3 (1:0, 2:2, 3:1)

Zuschauer: 1812  Strafen: Füchse: 6 Min.   Tigers: 10 Min.  Powerplay: Füchse: 0/4 Tigers: 0/2

Lausitzer Füchse : Kessler, Zoschke – Geiseler, Mücke, Hoffmann, Kania, Bär, Schiller, Owens – Boiarchinov, Neuert (2), Tegkaev, Kuschel, Eriksson (4), Schmidt, Ranta, Hayes, Götz, Warttig

Bayreuth Tigers: Vosvrda, Hartung – Gerstung (2) , Neher (4), Müller (2), Potac – Busch S., Geigenmüller, Drews, Kolozvary, Bartosch, Linden, Luciani (2)

1:0 (08.)  Boiarchinov (Eriksson, Bär) 1:1 (28.) Luciani (Potac) 1:2 (37.) Luciani (Gerstung) 2:2 (39.) Ranta (Bär, Eriksson )  3:2 (39.) Owens (Hayes)   4:2 (45.) Neuer (Warttig, Mücke) 4:3 (48.) Geigenmüller (Penalty) 5:3 (48.) Hayes (Schmidt, Tegkaev)  6:3 (55.) Eriksson (Ranta)

Mit erneut stark dezimierten Kader mussten die Tigers in der Lausitz auskommen. Gerade einmal elf Feldspieler konnte Sergej Waßmiller aufs Eis schicken.

Die Jungs, die einsatzbereit waren und antraten machten ihre Sache nicht schlecht. Über 40 Minuten hatten die Tigers ein Spiel auf Augenhöhe – wenn nicht sogar mit leichten Vorteilen abgeliefert. So war es fast ein bisschen schmeichelhaft, dass die Gastgeber mit einer knappen Führung in die erste Pause gehen konnten, denn die Chancen der Teams waren ausgeglichen. Lediglich der stramme und platzierte Schuss von Boiarchinov in der achten Spielminute fand sein Ziel.

Im Mittelabschnitt waren es zunächst die Tigers, die Druck ausüben konnten. Neher und Sebastian Busch hatten die Möglichkeit ihr Team in Führung zu bringen, scheiterten aber beide am gut aufgelegten Kessler im Tor der Füchse. Besser machte es dann Luciani, der einen schnellen Rückhandpass von Potac aufnahm, den Goalie mit einem schönen Move aussteigen lies und zum Ausgleich traf. Nur wenige Minuten später war es erneut der vor kurzem nach Bayreuth gewechselte Stürmer, der für Jubel auf Bayreuther Seite sorgen konnte. Bei einem schnellen Konter lief dieser über die rechte Seite, täuschte kurz einen Pass auf den mitgelaufenen Busch an, vollendete dann aber selbst mit einem platzierten Schuss und sorgte damit für die Führung – die allerdings nicht lange Bestand haben sollte. Mit einem Doppelschlag meldeten sich die einheimischen Füchse kurz vor der Pausensirene zurück. Zunächst traf Ranta ziemlich unbedrängt, als er einen schnellen Pass durch den Slot verwerten konnte. Wenige Augenblicke später traf Owens mit einem sehenswerten Schuss zur Führung.

Zum Schlussabschnitt, die Tigers waren noch in Unterzahl, boten die Lausitzer zunächst ein Scheibenschießen, was die Mannen aus der Wagnerstadt noch erfolgreich abwehren konnten. Doch als die Tigers einmal etwas zu offensiv agierten, weit aufgerückt waren und die Füchse mit einem Pass schnell das Mitteldrittel überbrücken konnten, stand es 4 – 2 für die Gastgeber. Einem stark verwandelten Penalty von Geigenmüller folgte auf dem Fuß, in der gleichen Spielminute, erneut ein Treffer der Lausitzer. Auch den Schlusspunkt setzten die Gastgeber, die in der 55. Minute durch „Goldhelm“ Eriksson den Sack zumachten.

„Wir haben für unsere Verhältnisse und unter den Umständen sehr gut gespielt. Konnten sogar in Führung gehen. Mit den wenigen Spielern ist es aber nicht verwunderlich, dass der eine oder andere Fehler passiert. Die Kraft und Frische fehlt einfach. Dann lässt irgendwann die Konzentration nach. Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben gekämpft und alles gegeben. Mehr ist im Augenblick einfach nicht drin und wir hoffen, dass sich das Lazarett langsam lichtet,“ so Team-Manager Habnitt nach der Partie.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH