Füchse erkämpfen sich den ersten Matchball

Lausitzer Füchse – Bayreuth Tigers  3:0  (1-0, 1-0, 1-0)

Zuschauer: 2.602 Strafen: W:  18+ 10 Warrtig  BT: 18 + 10 Müller + 10 Gläser + 10 Luciani
Powerplay:  W: 1/6 BT: 0/5

Weißwasser: Franzreb, Kessler – Kohl, Geiseler (2), Adam (8), Mücke (2), Kania, Bär, Owens –  Neuert, Tegkaev, Kuschel, Schiller, Eriksson, Schmidt, Kuchejda (2), Ranta, Hayes, Götz, Warttig (14), Hoffmann

Bayreuth: Vosvrda, Raitums – Gerstung (4), Heider (2), Neher, Linden (2), Müller (14), Potac, Mayer – Pavlu, S.Busch, Geigenmüller, Voronov, Kolozvary, Bartosch, Gams, V.Busch, Stas, Luciani (14),
Gläser (14), Ontl

Tore: 1:0 (12.) Hayes (Eriksson), 2:0 (34.) Eriksson (Kuchejda, Neuert), 3:0 (48.) Hayes (Ranta)

Erneut begegneten sich die beiden Teams auf Augenhöhe. Die am Ende vermeidbare Niederlage bringt die Tigers in Zugzwang. Will man eine zweite Playdown-Runde vermeiden, müssen die nächsten beiden Partien gegen Weisswasser gewonnen werden.

Den Füchsen reichte an diesem Abend eine durchschnittliche Leistung mit einem Treffer je Spieldrittel um die Tigers, die, neben fehlender Durchschlagskraft, mehrfach Pech mit Pfostentreffern hatten, in Schach zu halten. Hinzu kamen zu viele Strafen, die man zog und sich so immer wieder in Bedrängnis brachte.

Den ersten Treffer setzte Jeff Hayes nach zwölf Minuten, der über die rechte Seite kam und eine Hereingabe auf seinen mitgelaufenen Sturmkollegen spielte – diese aber von der Verteidigung der Tigers unglücklich ins eigene Tor abgefälscht wurde. Gelegenheiten zum Ausgleich gab es dennoch für die Wagnerstädter. So tanzte Kolozvary nach 18 Minuten die Defensive der Füchse aus und scheiterte am gut aufgelegten Franzreb im Tor der Gastgeber und Stas nahm Sekunden vor der Pausensirene Maß, visierte jedoch nur den Pfosten an. Wenige Augenblicke vorher musste Vosvrda das Eis verletzt verlassen, der von Kuchejda unglücklich und ohne Verschulden des Füchse-Stürmers zu Fall gebracht worden war.

Der zweite Treffer der Gastgeber fiel etwas überraschend, als die Füchse gerade eine Unterzahlsituation überstanden hatten und Eriksson an die Scheibe kam. Aus halbrechter Position traf dieser mit einem scheinbar haltbaren Schuss zum 2:0 durch die Schoner des sonst gut agierenden Raitums, der nun im Gehäuse stand und zum Ende des Drittels mehrfach in höchster Not eingreifen musste. V. Busch verpasste noch in der 37. Minute, nach einem Alleingang, den Anschluss.

Beinahe analog zum ersten Treffer zog Hayes nach 48 gespielten Minuten wieder über die rechte Außenbahn ins Angriffsdrittel, schoss diesmal gleich aufs Tor und fand den Platz in der langen Ecke des Bayreuther Tores. Die Tigers mühten sich und hatten nach gut der Hälfte des letzten Abschnitts die beste Gelegenheit dem Spiel vielleicht doch noch eine Wendung zu geben als Mücke und Geiseler nacheinander auf die Strafbank fahren mussten und die Tigers für eine gute Minute mit zwei Mann mehr auf der Eisfläche agieren konnten doch mehr als ein Pfostentreffer durch V. Busch sollte nicht mehr heraus springen.

„Die Jungs haben alles probiert aber wir haben den Schlüssel zum Tor nicht gefunden, hatten zudem Pech bei drei Pfostenschüssen,“ so Waßmiller mit einer kurzen Analyse nach Spielende.

Am Sonntag müssen die Tigers nun den Schalter umlegen. Bereits um 16.00 Uhr ist Bully im Bayreuther Tigerkäfig. Die Füchse dann mit der Gelegenheit, den Sack zuzumachen, die Serie und für sie selbst die Saison zu beenden.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH