Bayreuth gleicht die Serie mit verdientem Heimsieg aus

Bayreuth Tigers – Tölzer Löwen 2:1 (1-0;1-1;0-0)

 

Zuschauer: 1652 Strafen: BT: 6 Min  T: 8 Min Powerplay: BT: 2/4   T: 0/3

Bayreuth: Vosvrda, Raitums – Gerstung (2), Heider, Neher, Linden (2), Müller, Potac, Mayer – Pavlu, S.Busch, Geigenmüller, Voronov, Kolozvary, Bartosch, Gams, V.Busch, Stas, Luciani, Ontl, Gläser

Tölz: Rämö, Mechel – Borer, Grabmaier, Kolacny, Reiter, Horschel, Schwarz, Frank – Edfelder, Strobl (4), Sedlmayr (2), Schenkel, Endraß, Vihko, Kathan, Ehliz, Hörmann, Schlager (2), St.Jacques, Kornelli

Tore: 1:0 (12) 5-4 Luciani (Kolozvary, Potac); 1:1 (28) Schlager (St.Jacques); 2:1 (31) 5-4 Potac (Geigenmüller, Luciani);

Diesmal erneut ohne den verletzten Chouinard gingen die Tigers dieses Spiel 2 gegen die Tölzer in fast identischer Aufstellung wie in den meisten Partien gegen Weißwasser an. Nach dem gebrauchten Tag am Donnerstag legten sich die Oberfranken diesmal auch wesentlich mehr ins Zeug und zeigten eine andere Körpersprache. Spielerisch, läuferisch und kämpferisch stark verbessert hatte man nach ausgeglichenem Beginn dann die besseren Torchancen. In Überzahl spielten Kolozvary und Potac Luciani im Zentrum klasse und flüssig frei und der kanadische Torjäger ließ sich schnell abschließend nicht zweimal zur Führung bitten. Zwar scheiterte er kurz danach (14.) mit seinem Break nochmal an Rämö und die Topmöglichkeit von S.Busch etwas später ging knapp am Tor vorbei, doch die 1-0 Pausenführung für die Wagnerstädter war absolut verdient.

Im zweiten Abschnitt kamen die Gäste nach der Pausenansprache deutlich offensiver und zielstrebiger zurück. Ergebnis davon war mehr Spielanteile und auch Torchancen. Vihko visierte unter anderem einmal den Pfosten an und nach gut 28 Minuten gelang ihnen der in dieser Phase nicht unverdiente Ausgleich durch Goldhelm Schlager. Mit dem Momentum auf ihrer Seite, drängten die Oberbayern weiter. Bayreuth geriet zwar unter Druck, doch es gelang sich schadlos zu halten und bei einem Powerplay setzte man zum Gegenschlag an. Luciani und Geigenmüller bedienten den schon „durchgeladen an der blauen Linie wartenden“ Potac. Der Routinier zog voll durch und wuchtete die Scheibe mit einem gewaltigen Schlagschuss zum 2-1 in die Maschen. Davon wieder beflügelt setzten die Gelb-Schwarzen nach, doch Luciani und Gams (Scheibe rutsche Rämö zwar durch, ging aber knapp vorbei) gelang vor der zweiten Pause kein weiterer Treffer.

Für das Schlussdrittel konzentrierten sich beide Teams anfangs mehr auf Sicherheit, was vom Zwischenstand her eigentlich besser zu den Hausherren passte. Mit wechselnden Ansätzen in der Abwehrarbeit, mal aggressives, teilweise tiefes forechecking und mal eher passive, durchdachte Sicherung der eigenen blauen Linie, fingen die Bayreuther viele Versuche der Gäste frühzeitig ab. So blieb es zwar bei einem nicht hochklassigem, aber jederzeit spannenden Kampf, in dem es, wie z.B. in Minute 43 bei der riesen Kontergelegenheit von S.Busch, trotz Feldvorteilen des ECT klarere Chancen für die Gastgeber zu verzeichnen gab. Einige Male wurde es zwar auch in der Bayreuther Defensive knapp, aber schlussendlich behielten Torwart Vosvrda und seine Vorderleute immer die Oberhand. Auch etwa 60 Sekunden 6-5 (ohne Rämö) brachten für die Löwen keine durchschlagende Besserung und so sicherten sich die Wagnerstädter mit diesem erkämpften Heimsieg den nicht unverdienten Serienausgleich. Zwei sauber heraus gespielte Powerplaytore und mehr defensive Stabilität, als in den letzten zwei Spielen, waren hierzu der entscheidende Schlüssel zum Erfolg.

Weiter geht es bereits am Montag um 18 Uhr wieder im Isarwinkel und Mittwoch 04.04 kommt es um 20 Uhr im Tigerkäfig zu Spiel 4 dieser best of 7 Serie.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH