… ein bisschen zu deutlich fiel das Ergebnis mit 5:0  aus beim Spiel um Platz 3 im Rahmen des Wurmberg-Cups. Analog zum Freitag, als es gegen Kassel ging, fingen die Tigers gut an und hatten die ersten Minuten mehr vom Spiel. Martens, Linden und Kunz testeten nacheinander den Frankfurter Torsteher und es dauerte einige Minuten, bis die Hessen sich aktiv um die Offensive bemühten. Dann aber gleich richtig. Schon beim zweiten Angriff musste der heute im Tor stehende Jaeger hinter sich greifen. Ziemlich unbedrängt nahm Eisenmenger aus kurzer, halbrechter Distanz Maß und brachte seine Farben in Führung. Zehn Minuten später der nächste Treffer, und wieder über dir rechte Seite. Dieses Mal Pistilli, der aus wenigen Metern einen Schlagschuss, den der Bayreuther Torsteher mit einer Blitzreaktion abwehren konnte, abfeuern durfte. Die Scheibe trudelte jedoch sehr unglücklich zum 2:0 ins Tor. Und für 30 Minuten war es auch vorerst der letzte Treffer. Schwere Beine, Vorbereitung, wenig Eiszeit. Vermutlich waren dies die Gründe, warum man keinen Eishockey-Leckerbissen serviert bekam. Beide Teams taten sich – auch angesichts noch hochsommerlicher Temperaturen – schwer.

Im Schlussabschnitt lösten die Löwen dann jedoch die Handbremse und begannen zum Teil, schöne Kombinationen aufs glatte Parkett zu legen. Nach 46 gespielten Minuten kam Maginot frei zum Schuss und vollendete – wie bereits zwei Mal zuvor aus halbrechter Position – zum 3:0. Die beiden letzten Treffer zum Endstand fielen in kurzer Folge während einer nummerischen Überlegenheit der Frankfurter. Tousignant erzielte, bei zwei Mann mehr auf dem Eis, das 4:0, Koziol legte – nun mit einem Mann mehr – das 5:0, was gleichzeitig den Endstand bedeutete, nach.

Coach Kujala fand angesichts dieser Partie deutliche Worte in der Kabine: „Ich habe den Jungs klar gemacht, dass wir so nicht auftreten können. Wir müssen in jedem Spiel vollen Einsatz zeigen.“ Mit dem Spiel am Freitag zeigte sich Kujala, trotz Niederlage, eher zufrieden. „Wir haben Kassel gut beschäftigt und über weite Strecken mehr vom Spiel gehabt. Die Jungs haben nun am Montag frei und dann arbeiten wir konzentriert weiter“, richtet der Übungsleiter den Blick gleich wieder nach vorne.

Tore: 1:0 (05.) Eisenmenger (Palka, Schüle), 2:0 (15.) Pistilli (Schüle), 3:0 (46.) Maginot (Eisenmenger, Palka), 4:0 (58.) Tousignant (Spang, Faber) (+2), 5:0 (59.) Koziol (Schüle, Pistilli) (+1)

Strafen: Bayreuth: 14 Minuten, Frankfurt: 10 Minuten

Zuschauer: 320

Sehr herzlich möchten wir uns an dieser Stelle bei den Verantwortlichen der Harzer Falken bedanken, die den Wurmberg-Cup wiederbelebt und durchgeführt haben. Für die Einladung, die Unterbringung, die tolle Organisation und die Wohlfühl-Atmosphäre vor Ort. VIELEN DANK hierfür!