Nordbayrischer Kurier 30. Oktober 1995

Vier Tore in 90 Sekunden

Rekordverdächtiger Wirbel des ESVB

Im ersten Heimspiel in der Eishockey-Landesliga, Gruppe 1, bot der ESV

Bayreuth einen bemerkenswerten Sturmwirbel. Wie bereits gemeldet, gelang ihm gegen die SG Chemnitz ein 21:1-Kantersieg.

 

Mitunter nahm die Torflut dabei sogar rekordverdächtige Ausmaße an. So brachte Larin das Kunststück fertig, zu Beginn des zweiten Drittels vier Treffer innerhalb von 90 Sekunden zu erzielen!

ESV Bayreuth - SG Chemnitz

21:1 (6:0, 8:1, 7:0)

Obwohl nur 13 Feldspieler zur Verfügung standen, demontierte der ESVB den Gegner regelrecht. Von der ersten bis zur letzten Minute waren die Gastgeber konzentriert bemüht, ihre Überlegenheit in allen Belangen auch im Ergebnis zum Ausdruck zu bringen. Im Bayreuther Angriffswirbel ragte Larin heraus, der vor Spielwitz und Tordrang geradezu sprühte und am Ende neben seinen acht Toren auch noch fünf Beihilfen auf seinem Konto hatte. Ein Wermutstropfen für die Gastgeber war nur das Ausscheiden von Verteidiger Schoppa, der sich eine schwere Zerrung zuzog.

Tore für ESVB: Larin (8), Schwindl (4), Schneider, Weingran (je 3), Dentler (2), Ponitz (1);

Strafminuten: ESVB 8, Chemnitz 1 plus 10 für Schneemann;

Zuschauer: 670.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth