EC Höchstadt - ESV Bayreuth

5:11 (2:2, 0:6, 3:3)

Der Wermutstropfen im Bayreuther Freudenkelch: Der im ersten und letzten Drittel wiederholt ausgezeichnet reagierende Torhüter S. Bärnreuther zog sich in der 57. Minute bei einer Abwehraktion eine schwere Knieverletzung zu. Vorher war bereits Verteidiger Schoppa mit einer Gehirnerschütterung ausgeschieden.

Nach vielversprechendem Start und einer 2:0-Führung brachte eine Strafminutenflut der mitunter kleinlich leitenden Schiedsrichter das ESV-Team aus dem Rhythmus. Die Folge: Die Mittelfranken schafften durch ihre Leistungsträger Nekvapil und Mikulenko den Ausgleich, ehe die Wagnerstädter mit einer sehenswerten Vorstellung im zweiten Drittel die Weichen auf Sieg stellten.

Dabei gelang dem stets torgefährlichen Kanadier Larin mit seinem 3:2 in der 21. Minute ein psychologisch wichtiges Tor. Danach glänzten die Gäste mit herrlichen Spielzügen und Treffern, ehe im hart geführten Schlußdrittel die spielerische Linie wieder verloren ging.

Im neuformierten Angriffs-Paradetrio klappte vor allem bei Larin (5 Tore plus drei Vorlagen) und Ponitz (zwei Treffer plus sechs Beihilfen) die Abstimmung vorzüglich.

Tore für Bayreuth: Larin (5), Ponitz (2), Schwindl, Schoppa, U. Schneider, Fof;

Strafminuten: Höchstadt 32, plus 10 plus Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Bär, Bayreuth 34;

Zuschauer: 1600.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth