ERSC Amberg (Bayernliga) – SVB 8:9 

 

Oft zu unkonzentriert

 

SVB- Eishockeyteam verriet in Amberg zahlreiche Mängel

 

Eine Woche vor dem Punktspielstart des SV Bayreuth in der Eishockey- Oberliga ist bei den Wagnerstädtern noch lange nicht alles Gold, was glänzt.

Wurde das sonntägige letzte Vorbereitungsspiel beim Bayernligisten ERSC- Amberg auch mit 9:8 (5:1, 2:6, 2:1) Toren knapp gewonnen, ließ doch die Konzentration in allen Mannschaftsteilen mancherlei Wünsche offen. Zuletzt mussten die höherklassigen Gäste sogar alle Register ihres Könnens ziehen, um die Gefahr einer Niederlage abzuwenden.

 

Dem SVB- Team fehlte eine ordnende Hand. Immer wieder einzelne Spieler zu viele Einzelaktionen. Das gegenseitige Verständnis zwischen den Sturm- und Abwehrreihen ließ zu wünschen übrig.

Erfreulich hingegen war das geschickte Zusammenwirken der Brüder Lothar und Wolfgang Schmid im zweiten Sturm. Zusammenwirken der Brüder Lothar und Wolfgang Schmid im zweiten Sturm. Zusammen mit Regensburger (1) erzielten sie sechs Tore (Lothar 3, Wolfgang 2). Obwohl Holzner und Endres im ersten Sturm streckenweise für Druck sorgten, enttäuschte diese Formation doch etwas. Langlois blieb ziemlich farblos.

Amberg kam schon in der 1. Minute durch Witetschek zum 1:0. Dann aber zog der SVb seinerseits auf 5:1 davon. Glaubten einige Bayreuther Spieler danach, dass das Spiel schon gewonnen sei? Den Gastgebern gelang gleich nach Beginn des zweiten Drittels der Anschlusstreffer. Holzner erhöhte in der 25. Minute auf 2:6 für den SVB. Von ihrem Anhang stürmisch, innerhalb von zehn Minuten auf 6:6 bez. 7:7 gleich.

Erst im Schlussdrittel besann sich der SVB wieder auf seine spielerischen Fähigkeiten. Endres und Wolfgang Schmid stellten den knappen Erfolg sicher. Sekunden vor dem Abpfiff geriet dieser allersdings durch Wiedenbauers Treffer zum 8:9 nochmals in Gefahr.

Der ERSC Amberg zählt in dieser Verfassung unbedingt zu den Meisterschaftsanwärtern der Bayernliga. Die beiden Kanadier Quinn und Turcotte waren seine stärksten Spieler.

Beim SVB konnte Torhüter Knetsch nicht voll überzeugen. Den Verteidiger Pilzer und Bumann hätte man oft ein schnelleres Aufbauspiel gewünscht. Durch zu lässiges Abspiel schlichten sich in der Verteidigung vermeidbare Abspielfehler ein. Vermeidbare Gegentore waren die Quittung. Für den Punktspielauftakt am kommenden Sonntag ist größere Konzentration unerlässlich.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH