SVB – ERC Sonthofen 6:6

 

„Indiskutable Schiedsrichterleistung“

 

Fehlentscheidung brachte SVB- Eishockeyteam um Sieg/ „Nur“ 6:6 gegen Sonthofen

 

48 Stunden nach der 5:8 (1:0, 2:5, 2:3)- Niederlage im ersten Oberliga- Auswärtsspiel am Freitagabend beim ERC Ingolstadt musste sich das Eishockeyteam gestern im heimischen Kunsteisstadion mit einer Punkteteilung begnügen. Vor knapp 3000 Zuschauern schaffte der Neuling gegen ERC Sonthofen nach einer 4:1- Führung zu Beginn des zweiten Drittels nur ein 6:6 (3:1, 1:4, 2:1). Übereinstimmend beklagten sich nach der Schlusssirene beide Trainer über eine „indiskutable Schiedsrichterleistung“, SVB- Coach Gerhard Schmid meinte nicht ganz zu unrecht, dass eine Fehlentscheidung wenige Sekunden vor Schluss den möglichen Sieg gekostet habe. Zur Situation: Bei Anwendung der Vorteilregelung hätten zwei SVB- Stürmer freie Schlussbahn gehabt.

 

Nach der Schlusssirene entlud sich die ganze Wut der SVB-Anhänger an den Schiedsrichtern, die gewiss keinen Glanztag erwischt hatten. Sie ließen mitunter bei Zeitstrafen jegliches „Fingerspitzengefühl“ vermissen und heizten mit umstrittenen Entscheidungen (gegen beide Mannschaften) zusätzlich die Hektik auf dem Eis an. Doch es hieße sich Sand in die Augen streuen, wollte man die Schuld an dem Punktverlust letztlich den Unparteiischen alleine in die Schuhe schieben. Im Grunde hatten es sich die Bayreuther selbst zuzuschreiben, dass sie sich von der Siegesstraße noch abdrängen ließen. Als Langlois in der 21. Minute im Nachsetzen die Scheibe im Gästetor zum 1:1 unterbrachte, schien die Angelegenheit zugunsten der Bayreuther gelaufen.

Doch dann kam der Umschwung: Nachlässigkeiten, überhebliche Spielweise, oberflächliche Deckungsarbeit, ungeschicktes Agieren bei zahlen



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH