Tigers schlagen klar unterlegene Leipziger deutlich

Bayreuth Tigers – Icefighters Leipzig 11:2   (4-0;5-2;2-0)

Zuschauer: 1125 Strafen: BT: 14 Min L: 12 Min   Powerplay: BT: 2/5 L: 2/6

Bayreuth: Herden, Jaeger – Mayr, Martens (2), Veisert, M.Heider, Walz, Linden (2), Nijenhuis (2)  – Rajala, S.Busch (2), Kolozvary, Järveläinen, Bartosch, Gams, Richter, Bosas (2), Kronawitter, Heatley, Kirchhofer (2), Kunz, Gläser +2

Leipzig: Roßberg, Hofmann (ab 31) – Virch, Lillik, Raaf-Effertz, Seifert (2), Tramm – Fischer, Hildebrandt, Velecky, Volynec, Schneider, Komnik (2), Langer, Eichelkraut, Berger (6), Bocu, Berlin

Tore: 1:0 (2) Richter (Heatley, Busch); 2:0 (4) Kronawitter (Gams); 3:0 (8) Gams (Kronawitter, Kirchhofer); 4:0 (13) 5-4 Bartosch (Heider, Martens); 5:0 (23) Heatley (Heider); 5:1 (23) 5-4 Velecky (Virch, Seifert); 6:1 (26) Rajala (Järveläinen); 6:2 (31) 5-4 Fischer (Seifert, Velecky); 7:2 (35) Martens (Busch); 8:2 (36) Kirchhofer (Kronawitter); 9:2 (37) Järveläinen (Bosas); 10:2 (53) 5-4 Kirchhofer; 11:2 (59) Gläser (Bartosch, Linden)

Die Hausherren starteten engagiert gegen den Nord-Oberligisten und ließen ihn vom Anfangsbully weg nicht zur Entfaltung kommen. Durch kurzfristige Ausfälle von so wichtigen Akteuren, wie z.B. Hofverberg und Paavilainen musste Gästetrainer Gerike mit Nachwuchscracks auffüllen und auch den immensen Trainingsrückstand merkte man den Messestädtern ebenso deutlich an, so dass diese Partie von vornherein nicht viel Aussagekraft zugeordnet werden konnte.

Das „Forechecking“ der Gelb-Schwarzen schmeckte den Sachsen sichtbar nicht und so gewann man viele Scheiben sehr früh und sorgte schon nach acht Minuten mit dem Zwischenstand von 3-0 durch Richter, Kronawitter und Gams für klare Verhältnisse, dem Bartosch noch einen Überzahltreffer vor der ersten Pause folgen ließ. Phasenweise kamen die Gäste kaum kontrolliert aus der eigenen Zone heraus, so dass sich vieles in der Hälfte der Leipziger abspielte, ohne das die hoch überlegenen Gastgeber Glanz versprühten.

Auch in der Folgezeit änderte sich am Gesamtbild wenig, wobei die Unordnung in der Defensive der Tigers von den Leipzigern zu zwei Powerplaytreffern als Ergebniskosmetik genutzt werden konnte. Bayreuth blieb aber jederzeit Herr im Haus und schraubte das Resultat bis auf 9-2 nach 40 Minuten nach oben. Einige gelungene Einzelaktionen waren genauso dabei wie gut platzierte Schüsse, gegen die beide Goalies (Hofmann übernahm ab Mitte des Spiels von Roßberg) kaum Chancen zum parieren gelassen wurden. Die Überschrift Sommerhockey ohne grosse Schmankerl passt aber auch zu diesem klaren und völlig verdientem Heimsieg.

Im letzten Drittel passierte dann lange nicht mehr so richtig viel, bis der „Spieler des Tages“ Kirchhofer sich in Minute 53 bei 5 gegen 4 ein Herz fasste und eine starke Einzelaktion mit seinem eigenen Nachschuss zum zweistelligen Ergebnis veredelte. Den Schlusspunkt setzte dann Rückkehrer Gläser mit einem Abstauber zum 11:2 Endstand in einem Spiel unter extrem unterschiedlichen Voraussetzungen, welches die klassenhöheren Einheimischen überdeutlich für sich entschieden, ohne sich verausgaben zu müssen. Zehn verschiedene Torschützen (nur Kirchhofer traf doppelt) zeigten auch wie ausgeglichen die Reihen diesmal bei den Oberfranken scorten.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH