Tigers sichern sich erste Punkte in der Ferne

Lausitzer Füchse vs. Bayreuth Tigers 1:2 (1:0, 0:1, 0:0/0:1) n. P.

Zuschauer: 2843 Strafen: W: 10 Min. B: 8 Min. Powerplay: W: 0/4   B: 0/5

Weisswasser: Schmidt, Kessler – Kuschel, Kania, Bär, Monteith (4), Granz (2), Owens (2), – Geiseler, Boiarchinov, Saviano (2), Ustdorf, Reichel, George, Eriksson, Schiemenz, Schmidt, Breitkreuz, Hayes, Warttig

Bayreuth: Herden, Jaeger – Mayr, Martens (2), Veisert, Heider (2), Linden (2), Potac, Nijenhuis – Rajala, Busch, Kolozvary, Järveläinen, Bartosch, Gams, Richter, Bosas (2), Kronawitter, Kirchhofer, Kunz, Gläser

Tore: 1:0 (14.) Hayes (Saviano, Breitkreuz), 1:1 (30.) Potac (Veisert), 1:2 (65.) Järveläinen

Weiterhin ohne den angeschlagenen Heatley gingen die Tigers das letzte Spiel, vor der dann beginnenden, fast zweiwöchigen D-Cup-Pause, in Sachsen an. Einen ersten Warnschuss setzten gleich zu Beginn die Gastgeber in Person von Eriksson. Im Anschluss übernahmen die Tigers zunehmend die Spielkontrolle und kreierten in einem von Höhepunkten nicht sehr strotzenden Spielabschnitt einige Chancen. Gläser visierte in der 3. Spielminute den Pfosten an. Bartosch versuchte sich kurz darauf aus spitzem Winkel und Martens zog in Überzahl, jedoch zu unplatziert, in der 10. Minute ab. Bei einem Schlenzer von Heider in einer weiteren Überzahlsituation der Tigers hatte der sonst gute Goalie Schmidt kurz Schwierigkeiten. Wie so oft, fiel der erste Treffer dann auf der Gegenseite als Saviano seinen Mitspieler Hayes bediente und dieser aus kurzer Distanz für seine Farben traf. In der Folge kamen die Füchse besser ins Spiel und erarbeiteten sich weitere Chancen. Herden parierte mehrfach blitzschnell und hielt sein Team im Spiel. Martens visierte noch einmal den Außenpfosten an in diesem Spielabschnitt aber mehr wollte den Tigers bis zu diesem Zeitpunkt nicht gelingen.

Gleich zu Beginn des zweiten Drittels passt Järveläinen quer auf Gams, dem die Scheibe über die Kelle springt. Nach dieser Chance waren es dann die Füchse, die Druck aufbauen konnten und im gesamten Drittel die besseren Chancen herausspielten. Bär in der 23. Minute aus kurzer Distanz und sofort im Anschluss Hayes, der verzog. Die beste Gelegenheit für die Tigers datiert aus der 26. Minute als Saviano auf der Strafbank saß. Järveläinen spielt hart und platziert quer auf Rajala, der die Scheibe nicht unter Kontrolle bringen kann und somit nicht auf das fast leerstehende Tor zielen kann. Nach der Hälfte der Partie lief Potac ins Drittel und auf den Goalie zu, verzögert kurz und überlistet diesen mit der Rückhand zum Ausgleich. Doch die Füchse gaben danach erst recht Gas und übernahmen die Spielkontrolle. Erneut musste der starke Herden mehrfach retten. Hinzu kam auch Pech für die Gastgeber als George nach einem Alleingang (33. Minute) knapp verzog und Bär nach 36 Minuten freistehend die Scheibe vertändelte.

Den dritten Abschnitt gingen die Tigers stark an und hatten die besseren Gelegenheiten. Kolozvary im Slot wird von Bartosch bedient, kommt aber nicht richtig an die Scheibe. Zwei Minuten später spielt dieser einen langen Pass auf Bosas, der frei auf den Goalie zulaufen kann, hier aber gestört wird, was eine Strafe gegen Monteith nach sich zieht. Erneut Bosas nach 47 Minuten, Busch mit einem Alleingang und Mayr mit einem Schlagschuss hatten bis zur Hälfte des Abschnitts noch Gelegenheiten. Auf der Gegenseite vertändelte Boiarchinov nach einem klasse Zuspiel, alleinstehend vor Herden und George verzog kurz darauf knapp, sodass dieser Abschnitt ohne Tore blieb.

In der folgenden Verlängerung blieben die ganz großen Chancen – auf beiden Seiten – aus. So versuchte sich Potac und kurz vor Ende Järveläinen, allerdings nicht zwingend genug, sodass das Penaltyschießen entscheiden musste.

Nachdem Kunz auf Bayreuther Seite verschossen hatte und auch Hayes und Schiemenz auf Seiten der Gastgeber, war es Jäveläinen, der Schmidt überwinden konnte. Breitkreuz, der schon hätte treffen müssen, um weiter im Spiel zu bleiben, scheiterte am Ende an Timo Herden.

Petri Kujala nach der Partie: „Das erste Drittel war okay für uns. Im zweiten müssen wir uns beim lieben Gott und Timo Herden bedanken. Hier waren wir klar unterlegen, auch wenn wir das Drittel gewonnen haben. Im dritten Abschnitt haben wir die besten 20 Minuten der Saison gespielt. Natürlich sind wir froh, dass wir zum ersten Mal auswärts Punkte holen konnten.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH