Dritter Sieg in Folge lässt die Tigers einen Platz klettern…

Lausitzer Füchse – Bayreuth Tigers 1:2 (0:0, 0:0, 1:1/0:1) n.V.

Zuschauer: 2371

Strafen: Füchse: 2 Tigers: 6

Powerplay: Füchse: 0/3 Tigers 0/1

Lausitzer Füchse: Schmidt, Zoschke – Kuschel, Kania, Bär, Keussen, Monteith, Granz, Owens – Boiarchinov, Saviano, Ustdorf, Reichel, George, Schiemenz (2), Schmidt, Kuchejda, Breitkreuz, Hayes, Dietz

Bayreuth Tigers: Herden, Jaeger – Mayr, Martens (2), Heider (2), Linden, Mannes, Karlsson Potac – Rajala, Busch, Kolozvary, Järveläinen, Bartosch, Gams (2), Richter, Kronawitter, Heatley Kirchhofer, Kunz, Gläser

Tore: 0:1 (51.) Gläser (Mayr), 1:1 (55.) Dietz (Schmidt, Kuchejda), 1:2 (63.) Busch (Potac)

Mit dem genesenen Gams, und diesem Mal Herden im Tor, gingen die Tigers die Partie in der Lausitz an. Im ersten Abschnitt mit insgesamt einem leichten optischen Übergewicht. Heatley mit einer Großchance nach zwei Minuten machte den Auftakt und Kolozvary verpasste nur kurze Zeit später knapp das Tor. Die Gastgeber wurden in diesem Abschnitt nur richtig gefährlich, wenn sie die Mithilfe der Gelb-Schwarzen hatten. Sei es nach einem Fehlpass, den Hayes abfing oder mit einem Mann mehr auf dem Eis als Martens eine Strafe absitzen musste. Das erarbeitete Chancenplus der Tigers in diesem Abschnitt brachte jedoch keinen sichtbaren Erfolg für die Männer von Coach Kujala.

Auch den Mittelabschnitt gingen die Tigers forsch an und kreierten erste Chancen. Kolozvary und Järveläinen kurz nacheinander konnten Schmidt nicht überwinden. Nach etwa fünf Minuten gelang es den Füchsen erstmals zwingend aufs Tor der Tigers zu schießen. Herden wurde nun munter warm geschossen. Keussen hatte dabei aus kurzer Distanz und freier Schussbahn die beste Gelegenheit. Und erneut halfen die Tigers mit als die Lausitzer nach kapitalem Fehlpass nur vorbei zielten. Zum Ende des Abschnitts, und einer etwa zehnminütigen Dranphase der Füchse hielt man die Konzentration wieder hoch und kam selbst zu besten Gelegenheiten. Bartosch lauschte in eigener Unterzahl einen Pass ab und fuhr ein schnelles Break, das Schmidt im Tor der Füchse nicht zum Abschluss kommen ließ. Nur eine Minute später wurde Järveläinen schön von Rajala am langen Pfosten angespielt und verpasste nur knapp und kurz vor Ende des Abschnitts visierte Gams den Pfosten des Lausitzer Tores an.

Mit einem guten Penalty-Killing begannen die Tigers – als sie den Lausitzern in Überzahl nicht einen
Abschluss gestatteten – den Schlussabschnitt und hatten kurz nach Ablauf Glück als in der 43. Spielminute der Pfosten für den bereits geschlagenen Herden rettete. Weitere Gelegenheiten waren auf beiden Seiten in den Folgeminuten rar gesät. Kirchhofer auf Seiten der Tigers, der auch seinen Nachschuss nicht perfekt traf und Dietz prüfte Herden, der mit einem tollen Reflex auf dessen Schuss reagierte. Nach 51 Minuten konnte Gläser, der von Mayr eingesetzt wurde, zusammen mit Busch gegen nur einen Verteidiger aufs Tor zulaufen. Gläser nahm den Schuss selbst und traf platziert ins Toreck zur Führung. Nur vier Minuten später tankte sich Dietz mit einer Einzelaktion durch und konnte den Ausgleich auf die Anzeigentafel schreiben lassen.

In der nun fälligen Overtime hatte zunächst Bartosch eine gute Gelegenheit, der noch entscheidend gestört wurde, bevor Potac nur wenige Augenblicke später den lauernden Busch schnell anspielte und dieser aus spitzem Winkel mit dem 1:2 den Zusatzpunkt für seine Farben sichern konnte.

„Das war heute unser bestes Saisonspiel und es hätten auch drei Punkte sein können. Die Jungs waren sehr gut unterwegs. Wir haben unsere Defensivzone gut verteidigt und insgesamt verdient gewonnen“, fand Petri Kujala lobende Worte kurz nach dem Spiel.

Dem stimmte der Füchse-Coach Corey Neilson zu: „Das war das beste Bayreuther Spiel, das ich gesehen habe. Die Tigers hätten drei Punkte verdient gehabt. Wir sind froh über den einen Punkt am heutigen Abend.“



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH