Zweites „gutes“ Drittel reicht Freiburg zum Sieg

EHC Freiburg – Bayreuth Tigers 4:2 (0:0, 4:2, 0:0)

Zuschauer: 1704
Strafen: Freiburg: 6 Min Tigers: 8 Min
Powerplay: Freiburg: 2/4 Tigers: 1/2

Freiburg:  Nemec, Meder – Bauhof, Havel, Mancari, Rießle, Neher, Bednar, Kauppila, Brückmann – Seeger, Linsenmaier, Neuert, Moser, Bräuner, Saccomani (2), Mikyska, Kunz, Cihak, Herm, Wittfoth, Stas (4)

Bayreuth: Jaeger (2), Herden – Mayr (2), Martens (4), Heider, Mannes, Karlsson, Potac – Rajala, Busch, Kolozvary, Järveläinen, Bartosch, Gams, Richter, Kronawitter, Heatley, Kirchhofer, Kunz, Gläser

Tore: 1:0 (21.) Mancari (Linsenmaier, Moser) PP1 1:1 (22.) Richter (Gläser), 2:1 (23.) Stas (Mikyska, Havel), 3:1 (34.) Moser (Linsenmaier, Kunz), 4:1 (34.) Mikyska (Kauppila, Herm) PP1, 4:2 (38.) Rajala (Heatley, Karlsson) PP1,

Tigers „vergessen“ Tore zu schießenNemec hält seine Jungs im Spiel
Raketenstart – was die Chancen anbetrifft – für die Tigers in diesem Spiel. Bereits nach ca. 10 Sekunden wuchtet Kunz die Scheibe aus halbrechter Position an den Pfosten. Rajala, Mannes, Mayr und Potac in Folge testen Nemec im Tor der Breisgauer. Der erste Schuss der Gastgeber datiert aus der fünften Minute als Brückmann über die Latte zielt. Und sogar zehn Minuten benötigt Freiburg, bis die erste Scheibe so auf das Gehäuse der Tigers kommt, dass Jaeger eingreifen muss. Weiterhin die spielbestimmende Mannschaft ist Bayreuth. Martens, Busch nach schöner Kombination mit Karlsson und Gams aus spitzem Winkel kreieren weitere Möglichkeiten. Als Stas die erste Strafe der Partie zieht, haben Järveläinen und Karlsson beste Gelegenheiten. Erst als auch die Tigers die Strafbank in Augenschein nehmen, kommen die Wölfe zu einzelnen Gelegenheiten. Die verpassten Gelegenheiten zu mehreren möglichen Toren und der Verlust von Jozef Potac – der einen Schuss auf den Fuß abbekommen hat – rächt sich am Ende, wie so oft.

Vogelwildes Drittel beschert Freiburg die Führung
17 Sekunden doppelte Überzahl für Freiburg zu Beginn des zweiten Abschnitts.  Als Mayr als vierter Feldspieler zurückkommt, schlägt es ein hinter Jaeger. Mancari trifft in den Winkel. Eine knappe Minute später nutzt Richter einen Abpraller und bringt diesen zum Ausgleich unter.  Die erneute Führung für Freiburg fällt dann aus dem Nichts, als man Stas unbedrängt zum Schuss kommen lässt. Die beinahe einzige gute Phase in diesem Spielabschnitt haben die Bayreuther als Stas auf die Strafbank muss doch Heatley und Heider verpassen knapp. Und erneut gestatten die Tigers – mit zu nachlässigen Abwehrversuchen – den Gastgebern einen weiteren Treffer. Moser zieht alleine und unbedrängt vors Tor, spielt Jaeger aus und trifft. Keine Minute später erhöht Saccomani in Überzahl auf 4:1. Der Anschlusstreffer durch Rajala fällt ebenfalls mit einem Mann mehr auf dem Eis kurz vor Ende des Abschnitts.

Freiburg Verwaltungs-Taktik geht auf
Im letzten Durchgang reicht es dem EHC Freiburg das Spiel zu verwalten. Zu nervös, teilweise zu überhastet agieren die Tigers gegen eine inzwischen – und im Gegensatz zum ersten Abschnitt – abgeklärt agierende Freiburger Mannschaft. Einige wenige Chancen hält der gute Torhüter Nemec zudem sehr gut. Auch Freiburg kommt nur noch zu wenigen Gelegenheiten. Die Beste noch ein Penalty nach 57 Minuten, den Mancari vergibt.

„Wir haben im ersten Drittel gut angefangen und die Scheibe kontrolliert. Alles ist gelaufen wie es sollte. Im zweiten Drittel waren wir etwas nervös, Freiburg hat zwei Tore im Powerplay gemacht. Wir haben heute schlecht Unterzahl gespielt. Ein paar Chancen hatten wir, konnten aber diese nicht verwerten. Letztes Drittel hat Freiburg gut Verteidigt und am Ende verdient gewonnen“, so Coach Petri Kujala am Anschluss an diese Partie.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH