Eispiraten Crimmitschau vs. Bayreuth Tigers 2:6 (0:3, 2:2, 0:1)

Zuschauer: 3152
Strafen: Crimmitschau: 16 Bayreuth: 14
Powerplay: Crimmitschau: 1/6 Bayreuth: 3/7

Crimmitschau: Albrecht, Killar – Thomas, Saukko, Schietzold, Olleff (2), Halbauer, McNally – Walsh (2), Hilbrich (2), Schlenker, Flick (8), Pohl, Talbot, Kabitzky, Mund, Kircher, Demmler, Grygiel, Körner

Bayreuth: Jaeger, Herden – Mayr (2), Martens (2), Veisert, Heider (2), Mannes, Karlsson – Rajala, Busch, Kolozvary, Järveläinen, Bartosch, Gams (6), Richter, Lorraine, Kirchhofer, Kunz, Gläser

Tore: 0:1 (2.) Bartosch (Busch, Heider) PP1, 0:2 (4.) Lorraine (Järveläinen, Karlsson), 0:3 (20.) Mayr (Heider, Bartosch), 1:3 (28.) Körner (Saukko, Körner), 1:4 (29.) Bartosch (Kunz, Kolozvary), 2:4 (32.) Talbot (Walsh, Grygiel) PP2, 2:5 (36.) Heider (Kolozvary, Veisert), 2:6 (40.) Heider (Kolozvary, Mayr) PP1

Rechtzeitig zur anstehenden Crunchtime präsentieren sich die Tigers in Höchstform. Mit dem Sieg am Freitag gegen Frankfurt und dem Erfolg gegen Crimmitschau am heutigen Abend springen die Tigers – nach der Niederlage der Dresdner Eislöwen in eigener Halle gegen Freiburg – auf den neunten Platz und sichern sich somit vorläufig einen der begehrten Pre-Playoff-Plätze.

100% PP-Quote im ersten Spielabschnitt

Mit einem Blitzstart gingen die Tigers ins Spiel in Sachsen. Gerade zwei Minuten waren gespielt als Bartosch in Überzahl einen Pass von Sebastian Busch zur erstmaligen Führung in die Maschen legen konnte. Nur Augenblicke später setzte sich, der an diesem Abend seinen 26. Geburtstag feiernde Järveläinen souverän durch, nahm noch einen Nachschuss und den erneut abgewehrten Schuss von Albrecht verwertete Lorraine. Bis auf eine kurze Druckphase der Eispiraten nach etwa der Hälfte des ersten Spielabschnitts hatten die Tigers das Heft weiter in der Hand. Die beste Chance der Gastgeber, als Grygiel alleinstehend vor dem Bayreuther Tor auftauchte und abzog, machte Jaeger keine Schwierigkeiten, der bis zu seiner Auswechslung erneut eine starke Leistung bot. „Kanonier“ Mayr nahm nach 20 Minuten – erneut waren die Tigers im Poweplay – Maß und traf zum 0:3, mit den man zum ersten Mal in die Pause ging.

Tigers nehmen den Eispiraten den Schwung – Jaeger pariert Penalty

Zum zweiten Abschnitt wechselte man in Crimmitschau den Goalie. Killar kam für Albrecht. Doch das vierte Tor der Tigers – nachdem man selbst durch den besten Eispiraten an diesem Abend, Körner, der aus kurzer Distanz in den Winkel traf verkürzte – konnte auch er nicht verhindern. Mit großem Einsatz jagten in Co-Produktion Kolozvary und Kunz den Eispiraten die Scheibe im eigenen Drittel ab, Bartosch vollendete mit seinem zweiten Treffer an diesem Abend und stellte den alten Abstand wieder her. Das zuvor Gams, der von der Strafbank kommend und alleine aufs Tor zulaufend, die Scheibe nicht an dem Goalie vorbei schieben konnte, war noch glücklich für die Sachsen. Als eben Gams und kurz darauf Mayr auf die Strafbank wanderten und Crimmitschau mit zwei Mann mehr agieren konnte, gelang der zweite – aber auch der letzte – Treffer für die Gastgeber an diesem Abend. Heider erhöhte sogar noch das Ergebnis nach 36 Minuten als er von der blauen Linie abzog und Jaeger parierte einen Penalty kurz vor der Pausensirene.

Tigers setzen Nadelstich und spielen souverän zu Ende

Acht Sekunden waren im letzten Abschnitt gespielt als Flick eine von insgesamt vier persönlichen Strafen an diesem Abend nahm. Und nur Momente später waren die Tigers erneut erfolgreich und Heider erzielte seinen – als er eine scharfen gespielten Pass von Kolozvary in den Slot verarbeiteten konnte – zweiten Treffer des Abends, der auch gleichzeitig den Endstand bedeutete. So sehr sich die Eispiraten auch mühten – an diesem Abend wusste die Tigers-Defensive ein ums andere Mal eine Antwort und lies die Gastgeber nicht gefährlich vors Tor – welches ab Minute 46 Timo Herden hütete, da sich Jaeger ohne Fremdeinwirkung verletzt hatte – kommen.

„Ein großer uns wichtiger Sieg für uns. Am Ende der Saison gewinnen oft die Mannschaften, die ihre Nerven besser im Griff haben. Drei Tore im Powerplay, den Jungs sei dieser Sieg gegönnt“, so das kurze Fazit von Tigers-Trainer Petri Kujala kurz nach der Partie.