Sonntag 19.11.1978

TSV Trosberg – SVB 6:3 (2-2,1-1,3-0)

 

Zuschauer: 500 Strafen: TSVT: 14 Min BT: 12 Min

 

SVB: Oehl, Käs – Kilbourn, Kahler, Benker, Balg, Ziegenthaler – G.Schmid, L.Schmid, Hörath, Meyer, Och, Hunter, Schneider, Prell, Rieger, Ullmann

 

Tore: 0:1 (2) Hunter (G.Schmid); 1:1 (3) Binder, 1:2 (15) Hunter, 2:2 (17) Rohatsch, 3:2 (23) Heidrich, 3:3 (30) G.Schmid (Och), 4:3 (42) Heidrich, 5:3 (51) Rohatsch, 6:3 (57) Heidrich

 

Bis zum 3:3 mitgehalten

 

In Trostberg zog SVB-Eishockeyteam mit 3:6 den Kürzeren

 

Einen Tag nach dem 4:3-Erfolg in Berchtesgaden musste die Eishockeymanschaft des SVB beim TSV Trostberg – wie bereits kurz gemeldet – eine 3:6 (2-2,1-1,0-3)-Niederlage hinnehmen. Bis zum 3:3 hielten die Gäste tapfer mit. Erst im Schlussdrittel machten sich dann doch die Strapazen des Vortagesspiels sowie der langen Reise negativ bemerkbar. Die Bayreuther blieben an neunter Stelle der Bayernliga.

 

Vor etwa 500 Zuschauern begann das Spiel recht vielversprechend für den SVB. Bereits nach zwei Minuten erzielte Bob Hunter auf Zuspiel von Schmid G die Führung, die aber postwendend durch Binder wieder ausgeglichen wurde. Eine weitere Führung durch Hunter nach etwa 15 Minuten konnten die Gasteber abermals schon nach zwei Minuten wettmachen.

Im zweiten Drittel gingen dann die Trostberger durch ihren besten Spieler Heidrich in Führung, die aber kurze Zeit später, die aber kurze Zeit später Schmid auf Vorlage von Och egalisierte. Im letzten Drittel mussten sich die Bayreuther, geschwächt durch einige Hinausstellungen, dem Gastgeber noch mit 3:6 beugen. Bis dahin war der SVB ein ebenbürtiger Gegner gewesen und es war klar dass der vierte Treffer spielentscheidend sein würde. Dieser Treffer gelang schließlich in der 43.Minute den zu diesem Zeitpunkt zahlenmäßig überlegenen Gastgebern, die dann nach einem vergeblichen Aufbäumen des SVB-Teams kurz vor Schluss noch zwei weitere Tore erzielten.

Obwohl der Trostberger Sieg nicht unverdient war, fehlte den Bayreuthern das bisschen Glück beim Ausnützen der sich bietenden Chancen, das man braucht, um ein solches Spiel zu gewinnen.

Ausgezeichnet die Leistung von Torhüter Oehl, den an den Toren keine Schuld traf. Überzeugend ferner die Leistung des zweiten Sturmes mit Hunter, Och und G.Schmid, der die drei Bayreuther Tore erzielte. Nicht so erfolgreich war diesmal der erste Sturm mit Meyer, Hörath und L.Schmid. Ihnen fehlte der richtige Biss. Negativ fiel schließlich ins Gewicht, dass sich bei Hunter die alte Verletzung wieder bemerkbar machte, so dass er sich gerade im Schlussdrittel nicht mehr voll einsetzen konnte.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH