Samstag 25.11.1978

TSV Hopferau – SVB 5:3 (2-0,2-3,1-0)

 

Zuschauer: ? in Pfronten Strafen: TSVH: 4 Min BT: 7 Min

 

SVB: Oehl, Käs – Kilbourn, Kahler, Benker, Balg, Ziegenthaler – G.Schmid, L.Schmid, Hörath, Meyer, Schneider, Prell, Hartmann

 

Tore: 1:0 (1) Vogler; 2:0 (5) Guggemoos; 3:0 (21) Mayr; 3:1 (22) Schneider (G.Schmid); 4:1 (24)

Mayr; 4:2 (33) G.Schmid; 4:3 (38) Schneider (G.Schmid); 5:3 (42) Guggemoos

 

SVB-Eishockeyteam war ohne Vollstreckerglück

 

Bayreuther zogen beim TSV Hopferau mit 3:5 den Kürzeren

 

Erneut ohne Vollstreckerglück in spielentscheidenden Phasen blieb der Neuling der Eishockey Bayernliga SV Bayreuth. Mit 3:5 (0:2,3:2,0:1) büßten die ersatzgeschwächten Oberfranken am Samstag in Pfronten gegen den TSV Hopferau in einem schnellen und fairen Treffen erneut zwei wichtige Zähler ein. Spielerisch war die SVB-Crew ebenbürtig.

 

Erneut gerieten die Bayreuther durch gravierende Fehler der Abwehrreihen gleich im ersten Drittel mit 0:2 in Rückstand. Doch selbst durch das 0-3 im zweiten Abschnitt ließen sich die Gäste nicht aus dem Konzept bringen. Sie zeigten durchdachte Angriffsaktionen und verkürzten sogar auf 3-4. Doch trotz guter Chancen, die meist von Hopferaus ausgezeichnetem Torsteher Hauber vereitelt wurden vermochten Schmid und Co. das Blatt nicht zu ihren Gunsten zu wenden. Auch im Schlussdrittel boten sich der SVB-Crew noch einige gute Möglichkeiten, so dass der Erfolg der Gastgeber als glücklich zu bezeichnen ist.

Lobenswert der Kampfgeist der Gästemannschaft, die auf die vier Stammspieler Schwindl, Hunter, Och und Rieger verzichten mussten. Hervorzuheben ist vor allem der unermüdliche Einsatz von Spielertrainer G.Schmid, der jeweils die Vorlagen zu zwei schönen Toren von Schneider servierte und selbst nach einem Alleingang einmal ins „Schwarze“ traf.

Nicht mehr so durchschlagskräftig ist in den letzten Spielen die erste Sturmreihe. So konnte sich der Ex-Selber Meyer, der noch immer an einer Knieverletzung laboriert, erneut nicht in die Torschützenliste eintragen. Die SVB-Sturmformationen operierten zwar recht zielstrebig, ließen jedoch wuchtige Weitschüsse vermissen.

Eine fehlerlose Vorstellung darf man Torhüter Oehl bescheinigen, während seinen Vorderleuten wiederholt Schnitzer unterliefen. Das Verteidigerpaar Kilbourn-Kahler konnte zwar in der Deckung zufrieden stellen. Bei SVB-Sturmläufen orientierte sich das Duo aber zu weit in Richtung Hopferaus Tor und lud damit die spielstarken TSV-Stürmer zu Kontermöglichkeiten ein.



Quellen: Nordbayerischer Kurier, EHC Bayreuth, Bayreuth Tigers GmbH